Senior:innen radeln für sicheren Verkehr für alle

Wir fordern:

  1. Breite Radwege, die ein Nebeneinanderfahren und Überholen ermöglichen.

  2. Trennung von Fuß- und Radverkehr auf Hauptrouten (oder qualitätsvollen Shared Space)

  3. Abstandskontrollen überholender Autos durch die Polizei

  4. Generelle Rechtsabbiegeerlaubnis für Fahhradfahrende bei Rot

  5. Verkehrsberuhigte Viertel als Regelfall zwischen Hauptstraßen

  6. „Vorgezogene Haltelinien“ oder „ausgeweitete Radstreifen“ vor Ampeln

Eine zukunftsfähige Fahrrad-(und Fußgeh-)Infrastruktur würde der Sicherheit ALLER Verkehrsteilnehmenden dienen, neben Senior:innen auch Kindern und Ungeübten.

Fahrradfahren muss für alle Menschen möglich sein. Dadurch werden die verbleibenden Verkehrsflächen für Autos entlastet und weniger von Strau und Störungen betroffen, was wiederum die Feinstaub- und Lärmbelastung vermindert.

Im Sinne der Verpflichtung, die Verkehrswende wie vorgesehen zu schaffen, muss die Politik (in Stadt und Bund) endlich und rasch die gesetzlichen Vorgaben für eine menschengerechte Verkehrsordnung beschließen.

19. Mai 2026,
Beginn: 15:00 Uhr, Bahnhof Wien Mitte (Landstraße)
Ende: 17.00 Uhr, Bahnhof Wien Mitte (Landstraße)
Route: rund um Ring und Kai, ca. 6 km , in gemächlichem Tempo
Kontakt:team@seniorsforfuture.at

Es wird wieder geradelt.


Ja, es wird wieder geradelt, wie jeden 1. Freitag im Monat, konsequent und hartnäckig.

Radeln For Future: „Wer hat sich noch nicht über den Radweg entlang des Gürtels geärgert? Alle paar hundert Meter muss die Seite gewechselt werden und zwischen Eichenstraße und Landstraßer Hauptstraße gibt es nur sporadische Radwegteilstücke. Die von uns seit Jahren geforderte Verbesserung der Situation beim Westbahnhof wurde 2025 zwar endlich umgesetzt, aber 250 Meter sind nicht genug.“
Klar ist jedenfalls:
Der Radschnellweg muss ohne ständige Seitenwechsel verlaufen.
Der Radschnellweg muss eine Entflechtung des Fuß- und Radverkehrs bringen.
Der Radschnellweg muss mindestens den neuen Richtlinien für die Radverkehrsplanung entsprechen.“

Treffpunkt: 1.Mai 2026, 17:00 Uhr beim Votivpark
Abfahrt: 17.30 Uhr
Alle Infos


Und das war die Fridays For Future Demonstration am 24.04.2026 am Heldenplatz Wien. Gegen die Verschleuderung von 5.7 Milliarden für lebensgefährdende Fossile

Zwischen den Museen

Freitag 24. April 2026
10.00 – 12.00
Maria-Theresien-Platz
1010 Wien

Fridays For Future

Fridays For Future laden ein und fordern auf gegen die unsinnigen Förderungen von klimaschädlichen Projekten zu protestieren. Während im Sozialbereich (bei denen, die am wenigsten haben) und kleinen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen, für die Förderungen existentiell sind, eingespart wird, fließen Milliarden in fossile Geschäfte der Großen, die eh schon viel Gewinn machen. Und noch dazu in sinnlose verkehrsfördernde antiquierte Straßenprojekte. Ein skandalöses Verhalten der Politik, gegen das es sich lohnt zu kämpfen (mit den Worten von R. Steurer).

Fridays For Future:
„Jährlich fließen in Österreich 5,7 Milliarden Euro in klimaschädliche Förderungen! Mit welchem Geld – achja natürlich, mit unseren Steuern! 💸

Währenddessen steckt Österreich in einem Budgetloch, was wir täglich durch Einsparungen beim Klimaschutz oder bei sozialen Förderungen spüren müssen. Wie wäre es, wenn mit all diesem Geld leistbares Leben und Klimaschutz finanziert würde anstatt Ölpipelines, Autobahnen und Co? 🛢🛣❌️

Wie gut, dass gerade die Budgetverhandlungen der nächsten 2 Jahre laufen, bei denen unser Finanzminister einiges verändern könnte!

Darum schnapp dir deine Buddies und komm am 24.04. um 10 Uhr mit uns gemeinsam zum Maria-Theresien-Platz! Geld für die Zukunft statt fossile Subventionen! 💚“

Alle Infos hier

AutooderBahn?

So müsste es eigentlich heißen, nicht Autobahn. Eine Autobahn mehr reduziert den Verkehr, genau. So wie ein Bier mehr den Rausch reduziert. Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.

100 auf der Autobahn? Undenkbar. Für das Klima undenkbar. Für das Geldbörserl? Schon nicht mehr ganz so undenkbar, sogar Politiker:innen trauen sich, das Unwort zumindest auszusprechen, obwohl es verboten ist. ‚Ich-bin-mein Auto-und-mein-Auto-ist-ich‘ sitzt tief. Aber verordnen? Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht.

Eine zusätzliche Autobahn ist was sie ist. Bodenversiegelung, mehr Verkehr, mehr Schadstoffe, mehr Lärm, mehr Unfälle, mehr Verletzte und Tote, … Öffentliche Verkehrsmittel, Rad- und Fußwege sind, was sie sind, weniger Verkehr, weniger Schadstoffe, weniger Lärm, weniger Unfälle, weniger Verletzte und Tote. Und: Mehr Gesundheit und Lebensqualität. Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung.

Die Erfahrung von Zwentendorf und Hainburg sagt: Es IST möglich.

‚Au statt Autobahn – Natur statt Beton‘.

Wann: Samstag 18. April um 15.00 Uhr
Wo: Bill-Grah-Park / Jazzpark Essling, 1220 Wien

LASSEN WIR UNS DIE ZUKUNFT NICHT ZUBETONIEREN
Mit Statements von Wissenschafter:innen, Aktivist:innen und Künstler:innen

Osterei gefällig?

Ich esse ein Osterei (NATUR). Mit ein bisschen Salz (NATUR), schmeckt gut. Das Ei kommt von einem biologisch gehaltenem Huhn (NATUR) mit Zugang zu Freiflächen (NATUR). Dort finden die Hühner auch Grünes (NATUR), Insekten (NATUR) und Würmer (NATUR). Ansonsten gefüttert mit Mais (NATUR), Weizen (NATUR), Gerste (NATUR), Sojabohnen (NATUR) und Mineralstoffen (NATUR). Alle hergestellten Futtermittel sind biologisch angebaut (NATUR).

Die Inhaltsstoffe (NATUR), die ich für das Funktionieren meines Organismus (NATUR) brauchen kann, nehme ich in den Körper (NATUR) auf, die anderen scheide ich aus (NATUR). Aus der Luft (NATUR), die ich während des Essens atme, nehme ich Sauerstoff (NATUR) auf und gebe Kohlendioxid (NATUR) ab. Salzstreuer, Besteck und Geschirr, das ich verwende ist aus Ressourcen der NATUR hergestellt.

Ich trinke ein Glas (erzeugt aus Quarzsand (NATUR), Soda, Sulfat und Kalk (NATUR)) Wasser (NATUR) dazu. Es stammt von einer Quelle (NATUR) hoch oben am Berg (NATUR) genährt von einem Gletscher (NATUR). Während der ganzen Zeit tauschen sich Atome (NATUR) meines Körpers (NATUR) mit der Umwelt (NATUR) aus. Selbst was ich während des Essens sehe, fühle, schmecke, rieche und höre, ist NATUR.

Ich bin NATUR.
Ich bin eine RECHTSPERSON.
Die NATUR ist eine RECHTSPERSON.

Schöne Ostern

NEIN

2,7 Milliarden und am Ende vermutlich noch viel mehr sollen für ein völlig veraltetes fossiles Projekt verschwendet werden. Die Lobauautobahn. Sämtliche wissenschaftlichen Studien sprechen dagegen. Die Lösung wäre der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Zu diesem Desaster kommen noch 7 Milliarden staatlicher Förderung von weiteren fossilen Projekten. NEIN, NICHT MIT UNS.

Klima-Report der WMO und Radeln For Future

„Hitze-Rekorde in den Weltmeeren, Gletscher schmelzen ab, Extremwetter fordern Tausende Menschenleben. Laut dem neuesten WMO-Report ist das Schlimmste nur durch schnelle Transformation weg von Öl und Gas zu verhindern.“ (DW, ausführlicher Bericht)

Na, da hätten wir ja jetzt DIE Gelegenheit dazu. Wo wir zusätzlich zu den schädlichen Auswirkungen auf das Klima die Folgen für unser Alltagsleben spüren, wenn wir von Öl und Gas abhängig sind. Die Lösung wäre einfach: Schnell und effizient Erneuerbare Energiequellen ausbauen. Wir müssen’s nur tun.

Weiter im Report:
„Zu den wichtigsten Ergebnissen des jährlichen WMO-Berichts über den Zustand des Weltklimas im Jahr 2025 gehören:

  • 2015 bis 2025 war das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen
  • Die Ozeane waren im neunten Jahr in Folge wärmer als je vorher gemessen.
  • Gletscher und Meereis ziehen sich weiter zurück
  • Extremere Wetterverhältnisse und mehr Gesundheitsrisiken 
  • Das Energieungleichgewicht auf der Erde hat einen historischen Höchststand erreicht. Das bedeutet, dass mehr Sonnenenergie in die Systeme der Erde eindringt, als sie verlässt.
  • Der Meeresspiegel steigt seit 2012 schneller als in den beiden vorangegangenen Jahrzehnten. 

Jeder wichtige Klimaindikator leuchtet rot“, erklärte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. „Die Menschheit hat gerade die 11 wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen hinter sich. Wenn sich die Geschichte 11 Mal wiederholt, ist das kein Zufall mehr. Es ist ein Aufruf zum Handeln“.  (DW)

Genau. Und wie jede einzelne Person jetzt schon handeln kann: Mehr Radeln. Dafür und für einen deutlichen Ausbau des Wiener Radwegenetzes demonstrieren Radeln For Future wie jeden ersten Freitag im Monat am 3. April 2026.

Video: Radeln For Future

Sei taff, komm hin, radel mit, setze ein Zeichen. „Zum Handeln aufrufen“, im Kleinen wie im Großen.

3. April 2026 um 17.00 Uhr beim Votivpark. Alle Infos

Schau’n ma mal…

… so könnte die Überschrift zum kürzlich von Minister Totschnig vorgelegten Entwurf des ‚Klimagesetzes‘ lauten. Nein, das ist kein objektiver Bericht, es sind ein paar empörte Zeilen über einen nichtssagenden klimatoxischen Entwurf und verpasste Gelegenheiten. Wobei, noch ist ja nichts beschlossen. Allerdings gehört das vermutlich zur Taktik – verzögern. Und das nach über fünf Jahren ohne Klimschutzgesetz.

Die wichtigsten Punkte, die von Klima- und Umweltinitiativen sowie Unternehmen kritisiert werden, sind das Fehlen klarer Sektorpfade für Energie, Verkehr, Gebäude, etc., klare Veantwortlichkeiten und Korrekturmechanismen, sowie die Festlegung auf das Ziel der Klimaneutralität 2040, wie es in der Koalitionsvereinbarung steht. Nicht 2050. (OTS, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ziehen an einem Strang: Klimagesetz muss nachgeschärft werden)

Der Minister macht auf kollegial indem er betont, er würde im Gegensatz zur vorigen Regierung, die mit Verboten und Zeigefinger agiert habe, die Kooperation in den Vordergrund stellen. Zu manchen der oben genannten Punkte meint er, das müsse man noch bereden und entwickeln. Abgesehen von der Polemik, die hier nichts zu suchen hat, heißt das im Klartext: ‚Wart‘ ma mal die nächste Überschwemmung ab‘. Gesetze formulieren manchmal Verbote, um klare Verantwortlichkeiten zuzuweisen. Es ist verboten, etwas zu stehlen und es ist verboten, andere Menschen zu töten. Das zur Diskussion stehende Gesetz würde Dinge vorschreiben, wie das Klima geschützt werden muss. Wer sich nicht daran hält, müsste, wie bei anderen Gesetzen auch, mit Konsequenzen rechnen.

Wobei der eigentliche Schutz den Menschen und der Natur gilt, nicht dem Klima. Die Erderhitzung soll eingedämmt werden, z.B. um Extremwetterereignisse so gering wie möglich zu halten. Folgen, die bereits jetzt jedes Jahr zu unzähligen Todesopfern führen. In einer Position mit Enscheidungsmacht gegen eine gesetzliche Regulierung und damit gegen eine mögliche Reduzierung von Extremwetterereignissen zu arbeiten, ist schlicht gesagt Beihilfe.

Soweit zum österreichischen Weg. Nein, so sind wir nicht, würde der Bundespräsident vielleicht sagen. Sind wir auch nicht, aber es gibt machtvolle und einflussreiche Kräfte in unserem Land, die so sind. Und es gibt eine Zivilgesellschaft, deren Einfluss und Breitenwirkung beständig zunimmt, die die Zeichen der Zeit erkennt und zum Handeln drängt. So sind wir.

Platz 35 von 67

1. unbesetzt
2. unbesetzt
3. unbesetzt

4. Dänemark
35. Österreich
67. Saudi-Arabien


    64 Staaten sind im CCPI aufgelistet. Der Klimaschutz-Index (Climate Change Performance Index) bewertet und vergleicht die Klimaschutzleistungen von 64 Ländern, die für über 90% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Österreich liegt auf Rang 35. Einst noch Vorbild-Land, rangieren wir jetzt in der unteren Hälfte, Tendenz fallend. Nicht zuletzt durch die Performance der aktuellen Bundesregierung.

    2023 lag unser Land auf Rang 32, 2024 konnten wir uns auf Platz 23 verbessern, um dann 2025 noch weiter, auf Platz 35 abzurutschen. Das erste Jahr der neuen Regierung hat uns eine Talfahrt um 12 Ränge beschert. Fossile Förderungen werden kaum angetastet oder sogar erhöht, bei Klimaschutz wird gespart. Das wirkt sich aus.

    Manche sagen, momentan hätten wir doch wirklich andere Sorgen als das Wetter, die Kriege, Teuerung und Preisanstiege für Energie, in Folge auch der Lebenshaltungskosten bis hin zur existentiellen Gefährdung, Zusammenbruch der sozialen und globalen Ordnung, die Ablöse einer regelbasierten und zumindest am Völkerrecht orientierten Politik durch eine Politik des Rechts des Stärkeren. Wir gewöhnen uns gerade an Krieg als Dauerzustand, Unsicherheit und Angst sind weit verbreitet, eine starke Friedensbewegung aktuell nicht sichtbar.

    Stimmt alles, doch ein Grund für die Folgen der voraussichtlich noch ansteigenden wirtschaftlichen Krise ist unsere Abhängigkeit von Öl und Gas. Hätten wir die Erneuerbaren und die Mobilitätswende stärker vorangetrieben, stünden wir heute deutlich besser da. Mehr gefühlte und reale Sicherheit schafft soziale Stabilität und stützt damit eine freie demokratische Gesellschaftsordnung. Die Demokratie wiederum ist wichtig für den Klimaschutz. Klimaschutz ist Menschenschutz. Autokratien kümmert das nicht.

    Handeln kannst du immer, egal von welchem Standpunkt aus. Auch wenn die Klimakrise bereits stattfindet, können wir immer noch Geschwindigkeit und Ausmaß verringern. Jedes Zehntel Grad weniger und jedes Jahr geringere Dauer schützt Mensch und Natur. Seit über fünf Jahren gibt es in Österreich kein Klimaschutzgesetz und die Bereitschaft der Regierung, diesen Missstand zu beheben, scheint nicht sehr groß zu sein. Das muss sich ändern. Angesagt sind Regeln für die Transformation, ein schneller Ausbau der Erneuerbaren und eine Änderung unserer konsumbeherrschten Gewohnheiten. Beide sind gefordert: Politik und Zivilgesellschaft.

    Frau, Leben, Freiheit

    Radeln For Future
    Fr. 6.3.2026
    17.00 Uhr Votivpark


    Radeln For Future:
    „Die erste Märzwoche gilt seit vielen Jahre als „Frauenwoche“, in der es z. B. um die Gleichberechtigung geht. Beim Radfahren sind wir davon noch weit entfernt. Studien zeigen, dass das Geschlechterverhältnis in Städten mit gut ausgebauten Radwegenetzen ausgeglichen ist, wohingegen bei fehlenden Radwegen risikofreudigere Männer dominieren.
    Wiens Stadtregierung setzt lieber auf schöne Worte als Taten und ändert mit der aktuellen Verkehrspolitik wenig daran. Exemplarisch dafür steht das Vorgehen mit der wichtigen Achse Gentzgasse – Alserbachstraße – Wallensteinstraße von Gersthof bis zum neu entstehenden Stadtviertel Nordwestbahnhof. In der Alserbachstraße wurde 2025 zwar ein Zweirichtungsradweg gebaut, für Gentzgasse und Wallensteinstraße liegen aber keine Pläne vor. Im Gegenteil! Der von der Bevölkerung gewünschten Umgestaltung der Wallensteinstraße hin zu einer menschenfreundlicheren Straße mit Grün und Radwegen wurde sogar eine Absage erteilt. Leidtragende sind vor allem Frauen, für die das Fahrrad darum nicht als alltagstaugliches Verkehrsmittel in Frage kommt.“

    Treffpunkt: 17:00 Uhr beim Votivpark
    Abfahrt: 17:30 Uhr
    Ende und Abschlusskundgebung: ca. 19:00 Uhr beim Votivpark

    Alle Infos: Radeln For Future