Klima braucht Demokratie

Mein Jahrgang (1959) ist in Österreich mit einer selbstverständlichen politischen Struktur aufgewachsen: Demokratie. Die Frage, ob Demokratie oder nicht, hat sich nicht gestellt, sie war einfach da wie die Luft zum Atmen. Und Demokratie hieß zumindest wenige Jahrzehnte soziale Marktwirtschaft, Freiheit in Mobilität und Meinung, die Möglichkeit zu sozialem Aufstieg und Schaffung eines gewissen Wohlstands durch Arbeit. Bedroht höchstens durch den ‚bösen‘ Kommunisten, vor dem uns aber die ‚guten‘ amerikanischen Kapitalisten durch nukleare Abschreckung geschützt haben.


Die Demokratie hat schließlich über das ‚Böse‘ gesiegt, das ‚liberal-freiheitliche‘ Modell setzte sich gegenüber dem ‚zwangs-kommunistischen‘ durch und hat die in zwei Pole geteilte Welt, die freie und die andere zu einer vereint, sie sich quasi einverleibt. Damit wurde paradoxerweise gleichzeitig der Grundstein für die Gefährdung der Demokratie gelegt, auch wenn es zuerst anders ausgesehen hat. Der vorerst noch demokratische und in Anteilen soziale Kapitalismus, inkl. der demokratischen Einhegung von Macht- und Geldgier, hat sich nämlich verwandelt: in den Haifisch Nimmersatt.


Der hat gefressen, was er konnte, die Demokratie Stück für Stück von innen her ausgehöhlt und sich an ihren Innereien gütlich getan, bis sie heute zu implodieren droht. Wieder konzentrieren sich Pole, aber diesmal auch innerhalb der demokratischen Gesellschaften. Extreme soziale Ungleichheit innerhalb (und zwischen) Gesellschaften, schier unüberwindbare Gräben zwischen arm und reich, Polarisierung und Spaltung durch rechtsextreme Gruppierungen, befeuert von multiplen Krisen, die eine bis ins Mark verunsicherte Bevölkerung und damit ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit und Orientierung geschaffen haben.

Vielleicht brauchen Menschen ja zwei Pole, um sich orientieren, sich selbst verorten zu können. Gut und Böse, wir und die anderen, Licht und Dunkel, das Vertraute und das Fremde, … Wie wir diese ‚Marker‘ gestalten und wie wir damit umgehen bleibt aber immer noch uns überlassen. Wir können daraus gemeinsam integrativ etwas drittes Neues, Lebenswertes schaffen oder den Kampf zwischen Gut und Böse eskalieren und Leid und Zerstörung hinterlassen.

Nicht missverstehen, es war nicht der ‚böse Kapitalist‘. Auch wenn es starke Interessensgruppen gab und gibt, die bewusst zu Gunsten der eigenen Vorteile manipulieren und Mensch und Natur rücksichtslos ausbeuten, waren wir doch alle an diesem gesellschaftlichen Prozess beteiligt. Aus gutem Grund wollten wir die Hintergründe, Mängel und Risiken nicht erkennen: Konnten wir doch hier in Österreich im globalen Vergleich ein luxuriöses Leben führen, in dem alles mehr und mehr immer, überall und sofort verfügbar wurde. Welch Schlaraffenland.


Die verursachten Schäden wurden ausgelagert und (zu unserem ungetrübten Wohlergehen) lange unsichtbar gehalten.

Heute führen uns Hitze, Dürren, Überschwemmungen und andere (lebens)bedrohliche Extremwetterereignisse vor Augen, was wir angerichtet haben. Die Klimakatastrophe ist eine Folge der Entwicklung der letzten 200 Jahre und damit auch des oben beschriebenen Prozesses, eine Folge unserer fossil-imperialen Lebensweise, die Luxus für ein paar wenige industrialisierte Länder gebracht hat und in vielen anderen Ländern Leid und Not.

Extrem ist nicht nur das Wetter geworden, sondern auch die sozialen Verhältnisse, von der Verteilung von Vermögen und Macht bis hin zu den rechtsextremen Ideologien und dem Aufstieg der Autokratien. Ideologien, die den Kampf zwischen einem imaginierten Gut und Böse bewusst anheizen, gesellschaftlichen Zusammenhalt zerstören und damit jenen Kräften entgegenstehen, die sich bemühen, Gegensätzliches zu integrieren, konstruktive Lösungen zu finden und gemeinsam etwas Neues zu schaffen. Eine nachhaltige, solidarisch-ökologische Lebensweise, in der alle Menschen und die Natur gedeihlich miteinander koexistieren. Auch diejenigen, die jetzt noch meinen, dagegen arbeiten zu müssen.

Klima braucht Demokratie
Demokratie verteidigen

25.02.2024 um 18.00 vor dem Parlament

Informationen hier für ganz Österreich

Treffpunkt der Seniors For Future ist kurz vor 18.00 Uhr, U3 Station Volkstheater, Ausgang Ring/Volksgarten/Burgring, dann geradeaus und Aufgang Volksgarten, gleich oben bei der Rolltreppe.

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24. Ferbruar 2024 um 16.00 Uhr, Schwarzenbergplatz, attac Friedenskundgebung:
Die Zivilgesellschaft verlangt, die Kampfhandlungen zu beenden und einen Waffenstillstand zu vereinbaren, sowohl für das Leben der Soldat:innen, als auch zum Schutz der zivilen Bevölkerung und um weitere Zerstörungen zu unterbinden. Rufen Sie mit uns zum Frieden auf und kommen Sie zur Friedenskundgebung!Informationen hier

Versiegt AMOC ?

Ein gefundenes Fressen für Klima-Nihilisten: „Haha, nix ist mit Klimwandel, in Europa wird es kälter!“ Wenn es so einfache wäre. Möglich scheint es zu sein, wenn man einer neuen Studie glauben schenkt, die das baldige Ende des Golfstroms (AMOC) vorhersagt. Er ist für das milde Klima bei uns zuständig und wenn er versiegt, ändert sich das Klima radikal. Kalte Winter und heiße Sommer, um einiges trockener, die Nahrungsmittelproduktion wäre massiv beeinträchtigt, nur eine Folge dieser Klimaänderung.

Es geht um die sogenannten Kipppunkte, die laut der letzten Studien auch schon relativ bald eintreten könnten. Nicht nur für den Golfstrom, auch für den Amazonas-Regenwald. Beunruhigende Perspektiven, die uns als Weckruf gelten sollten. Noch sind die Kipppunkte nicht erreicht, noch wären sie vermeidbar.

Berichte dazu:
Katharina Kropshofer, Falter: „Übers Wetter reden“
Franz Zeller: Ö1 Klima-Newsletter

Klimaschutz
und Zivilgesellschaft
brauchen Demokratie


Das Aufbegehren der Zivilgesellschaft dauert an, für eine freie und demokratische Gesellschaft, gegen die rechts/extremen Begehrlichkeiten nach regierender Macht (es würde auch das Aus für den Klimaschutz bedeuten). Auftakt der Demonstrationen in Österreich war der 26. Jänner mit 10-tausenden Demonstrant:innen, nun werden weitere Zeichen gesetzt.

Menschen können kreativ, liebend, konstruktiv, aber auch destruktiv, hasserfüllt und zerstörerisch sein. Wir können das eine und das andere. Die konstruktiven Anteile sind nicht selbstverständlich und automatisch handlungsleitend, sie müssen gepflegt, gestärkt und geschützt werden. Die Ausbreitung der destruktiven menschlichen Eigenschaften, oft angetrieben von der Gier nach Macht und Besitz, muss begrenzt und gesellschaftlich eingehegt werden, z.B. durch demokratische Strukturen. „Die Demokratie als Schutzschild gegen unser eigenes zerstörerisches Potential“ (R.Mausfeld). Heute ist dieser Schutzschild in Gefahr.

Fridays For Future Austria setzen ein Zeichen:

Am 25. Februar 2024 in ganz Österreich

Dezentral organisiert im ganzen Land, vor Gemeindeämtern, Bezirksämtern, Rathäusern, etc. bekunden wir mit einem Lichtermeer, dass uns die Demokratie ein hohes Gut ist, das wir dringend brauchen, wenn wir eine freie, offene und liberal orientierte Zivilgesellschaft erhalten und effizient gegen die Klimakrise vorgehen wollen. Informationen hier.

In Wien findet die Aktion wieder vor dem Parlament statt, am 25.02.2024 um 18.00 Uhr
Treffpunkt der Seniors For Future ist kurz vor 18.00 Uhr, U3 Station Volkstheater, Ausgang Ring/Volksgarten/Burgring, dann geradeaus und Aufgang Volksgarten, gleich oben bei der Rolltreppe.

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24. Februar 2024 um 16.00 Uhr, Schwarzenbergplatz, attac Friedenskundgebung:
Die Zivilgesellschaft verlangt, die Kampfhandlungen zu beenden und einen Waffenstillstand zu vereinbaren, sowohl für das Leben der Soldat:innen, als auch zum Schutz der zivilen Bevölkerung und um weitere Zerstörungen zu unterbinden. Rufen Sie mit uns zum Frieden auf und kommen Sie zur Friedenskundgebung!
Informationen hier

‚Brennpunkt Werft Korneuburg‘

Bürger:innen-Initiative
für die Gestaltung der
Werft Korneuburg


Eine Bürger:innen-Initiative wehrt sich gegen die überdimensionierte Verbauung des Areals:
Die Politik kann und soll nun die Zeit für eine Denkpause nutzen, um Grundlagen für eine gute Neu-Planung zu schaffen, bei der es vor Allem um eines gehen muss: um die Stadt Korneuburg heute und in Zukunft – und nicht um die Gewinne von Immobilienentwicklern!

Wir wollen ein redimensioniertes Projekt mit:
– einer angemessenen Einwohner:innen- und Arbeitsplatz-Anzahl
– einem Nutzungskonzept für eine grüne, unverbaute Halbinsel und
– einem für die gesamte Stadt tauglichen Verkehrskonzept

Am 29. Februar 2024 findet eine Veranstaltung zum Thema statt, mit einem Vortrag von Frau Prof. Helga Kromp-Kolb: Zukunft Leben: „Klimakatastrophe oder gutes Leben für alle?“ Mit anschließender Diskussion.

Wann und Wo:
Do., 29. Februar 2024, 18:30
ATuS Korneuburg, 2100 Korneuburg

Mit Bitte um Anmeldung! (aufgrund beschränkter Platzzahl) – auch Online-Teilnahme ist möglich.Per E-Mail an korneuburg@brennpunkt-werft.at anmelden und bekanntgeben, ob Sie persönlich kommen oder online (Zoom) teilnehmen möchten. Freier Eintritt (für Spenden an den Verein Brennpunkt Werft Korneuburg danken wir im Voraus)

Weitere Infos

„Ziel erreicht: 1,5 Grad“

Laut taz lag die Temperatur erstmals 12 Monate in Folge über 1,5 Grad höher im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. Die Daten stammen vom EU-Klimadienst Copernicus. Die globale Durchschnittstemperatur wird mit 1.52 Grad über dem Vergleichswert angegeben, im vergangenen Jänner sogar mit 1.66 Grad. Zu den Ursachen zähle neben dem von uns gemachten Klimawandel auch das Wetterphänomen El Nino. Daher wird mit dem Ende von El Nino wieder ein Rückgang der Temperaturen prognostiziert (12 Monate lang über 1,5-Grad-Marke).

Selbst wenn die Temperaturen wieder zurückgehen, sollte es kein Anlass sein, sich bequem zurückzulehnen, im Gegenteil. Der Klimawandel scheint schneller voranzuschreiten als gedacht und das heißt nichts anderes, als dass entsprechend stärkeres Engagement im Klima-Aktivismus gefordert ist. Die Zeit drängt.

Gleichzeitig müssen auch Anpassungsmaßnahmen an Klimawandelfolgen forciert werden. So leidet z.B. Katalonien seit einigen Jahren unter zu geringen Regenmengen, was zur schlimmsten Dürre seit Aufzeichnungen geführt hat und Anfang Februar zur Ausrufung des Wassernotstands. 6 Millionen Einwohner:innen sind von Einschränkungen betroffen, Privatpersonen, Landwirtschaft, Industrie und natürlich auch der Tourismus. Temperaturen bis fast 30 Grad im Winter tun ihr übriges. Die Stauseen seien nur zu knapp 16% gefüllt (tagesschau).

Trauriger Anlass, aber auch motivierend für weitere Überlegungen, wie erreichen wir die Bevölkerung, wie erreichen wir Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft, welche Aktionsformen sind am wirkungsvollsten. Jedenfalls eine Bestätigung, wie sinnvoll und hochnotwenig Klima-Aktivismus ist.

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In der rechten Spalte finden sich unter ‚Aktuelle Klima-Events‘ Veranstaltungen zum Thema. Der Besuch einer Veranstaltung kann impulsgebend sein, aktiv zu werden, bzw. unterstützend für die eigene Aktivität.

Wir sind immer an Klima-Events jeglicher Art interessiert. Wenn du von interessanten Veranstaltungen weißt, bitte gerne über das Kontaktformular posten oder direkt an team@seniorsforfuture.at.

Earth4all

Dass unbegrenztes Wachstum auf Dauer einen begrenzten Planeten zerstören wird, kann man nicht oft genug ins Bewusstsein bringen. Martin Hoffmann (Club of Rome – Austrian Chapter, Scientists For Future) fasst in den ‚Gedanken‘ vom SO 04.02.2024 auf Ö1 die wichtigsten Eckpunkte zusammen.

Der zweite große Bericht des Club of Rome ‚Earth4All‘, 50 Jahre nach dem ersten, beschreibt zwei Szenarien: „Too Little Too Late“ (Zu wenig zu spät) und „Giant Leap“ (Riesensprung). Ersteres – wir machen weiter wie bisher und landen letztendlich in der klimatischen, wirtschaftlichen, sozialen und menschlichen Katastrophe. Zweiteres – wir beenden die Ausbeutung von Mensch und Natur und besinnen uns auf eine Lebensweise, die nicht nur der Natur, sondern auch uns Menschen gerecht wird und zwar allen Menschen.

Dafür müsste laut Bericht in fünf Bereichen noch in diesem Jahrzehnt eine radikale Kehrtwende einsetzen: „Die Beseitigung der eklatanten Ungleichheit, die Beendigung der Armut, die Ermächtigung der Frauen, der Aufbau eines für Menschen und Ökosysteme gesunden Nahrungsmittelsystems und der Übergang zum Einsatz sauberer Energie.“ Das eine geht nicht ohne das andere, effizienter Klimaschutz braucht neben den physikalischen Maßnahmen vor allem Demokratie und sozialen Ausgleich.

Auch wenn das meiste bekannt sein sollte, es lohnt sich reinzuhorchen: Martin Hoffmann über die Grenzen des Wachstums

Zu den Szenarien passend ein Beitrag auf meinem Blog ‚Streiflichter‘ zum Thema Rechtsextremismus, soziale Ungleichheit und Klimaungerechtigkeit: „Nein, diese Suppe ess ich nicht“

Klima Klima Klima

Diesen Newsletter von Benedikt Narodoslawsky muss ich einfach weiterleiten: „Es wurlt in der Klimaszene“. In der Einleitung schreibt er: „Die Hochzeiten des Klimaaktivismus sind vorbei? Von wegen. Gerade die vergangenen sieben Tage haben gezeigt, wie lebendig und vielseitig er geworden ist. Sie glauben mir nicht? Dann begrüße ich Sie herzlich zur Wochenschau, mit fünf Szenen aus der Szene.“

Er beschreibt dann die Aktionen und Ereignisse der letzten Tage, von der Großdemo vor dem Parlament am letzten Freitag, über die Aktionen in Wiener Neustadt, die Ankündigung der LG Deutschland, die Methoden zu ändern, die Gründung des ‚Institut Kontext‘ von Katharina Rogenhofer bis zu einer neuen Auswertung des österreichischen Klimadashboards, in der gezeigt wird, dass fast alle EU-Mitgliedsstaaten das EU-Klimaneutralitätsziel verfehlen.

Das macht Mut: „Es wurlt in der Klimaszene“

Wien ist nicht allein

Ähnliche Probleme
gibt es in vielen
anderen Städten


Die Aktivist:innen von Radeln For Future (Demonstration am Freitag 02.02.2024, Treffpunkt 17.00 Uhr Votivpark, Wien) sind mit ihren Anliegen nicht alleine. In vielen Städten gibt es ähnliche Probleme. Auf derklimablog.de engagieren sich Aktivist:innen für die Verbesserung und den Ausbau der Radinfrastruktur in Deutschland:

„In Berlin wurde 2018 ein progressives Mobilitätsgesetz beschlossen, welches einen raschen Umbau vieler Straßen vorsieht. Doch pro Jahr werden nur ein Bruchteil der vorgesehenen Kilometer an Radinfrastruktur fertig gestellt. Das Gesetz definiert, dass das Grundnetz in 7 Jahren gebaut sein muss. Mit dem aktuellen Tempo dauert es aber 200 Jahre, in 174 sind wenigstens die Hauptstraßen fertig. […]
Eine mehrere Tonnen schwere Maschine zu führen, bringt halt mehr Verantwortung mit sich, denn sie gefährdet andere ziemlich direkt bei ihrem Leben, ein Radfahrer aber praktisch immer nur sich selbst. Es ist inzwischen unmöglich, auch nur einen Tag das Haus mit dem Rad zu verlassen, ohne dass man zigfach Falschparkern auf Radwegen, Busspuren sowie in zweiter Reihe gefährlich ausweichen muss und andauernd viel zu eng überholt wird.“
(derklimablog.de)

Auch 2024 wird For Future geradelt

Freitag 02.02.2024
17.00 beim Votivpark
Radwegoffensive jetzt!


Radeln For Future lädt wieder ein, sich für Verbesserung und Ausbau des Radwegnetzes in Wien stark zu machen:

Jedes Jahr lockt uns die Stadt Wien mit neuen großen Versprechungen, was nicht alles in Punkto Radwegeausbau in Wien passieren wird. Und im darauffolgenden Jahr wird dann groß angegeben, was man nicht alles gemacht hätte. Nur, zählt man eins und eins zusammen, kommt in diesem Fall leider nie zwei heraus …

Wir sind dem Radwege-Ausbau von 2023 auf der Spur bei unserer Raddemo am 2. Februar. Wir schauen uns an, was wirklich im vergangenen Jahr passiert ist und auf welchen Straßen wir noch immer vom sicheren Radfahren nur träumen können.

Treffpunkt: 17:00 Uhr beim Votivpark
Abfahrt: 17:30 Uhr
Ende: ca. 19:30 Uhr beim Votivpark

Aktivismus braucht Werkzeug

Aktivismus kann man lernen. Um möglichst hohe Wirksamkeit zu erzeugen, braucht es geeignete Methoden und Fertigkeiten. Die Impuls Akademie bietet heuer im April einen einwöchigen Kurs an, um die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten weiterzuentwickeln und neue zu erlernen:

Die Impuls Akademie vermittelt fundierte Kenntnisse und Kompetenzen in zentralen Feldern emanzipatorischer politischer Arbeit. Ihr erweitert euer persönliches Repertoire und werdet dabei unterstützt, das neu erlangte Wissen in euren Organisationen einzusetzen. Kurzfristig soll die Impuls Akademie neue Anstöße liefern, um sich im österreichischen Superwahljahr 2024 zu stärken und wirkungsvolle Kampagnen und Interventionen umsetzen zu können.

Langfristig sollen die hier vermittelten Kompetenzen sowie geknüpften Netzwerke die progressive Bewegungslandschaft stärken und autoritären, rechten und menschenverachtenden politischen Tendenzen entgegenwirken. Gerade jetzt müssen wir zivilgesellschaftliches Engagement und emanzipatorische politische Arbeit fördern und stärken. Soziale Bewegungen brauchen heute neue Kompetenzen und Fähigkeiten, um ihre volle Dynamik entfalten zu können und eine solidarische, gerechte und demokratische Gesellschaft zu erkämpfen und zu verteidigen. Geben wir uns gemeinsam neue Impulse!
Info: Impuls Akademie