Hitze-Mahnwache
Warum: Eine Hitzewelle jagt die andere, Temperaturrekorde fallen, Europa brennt – die Klimakrise eskaliert vor unseren Augen, doch die Politik kehrt uns weiterhin den Rücken zu.
Wann: Dienstag 04.08.2026, 21.30 Uhr
Wo: Reichsratstraße 2, Wien (hinter dem Parlament)
Fridays For Future fordert zum Protest auf. Angesichts der herrschenden Hitze und Trockenheit und der extremen Waldbrände ist das Schweigen und Nicht-Handeln der Regierung/en eine unfassbare Verantwortungslosigkeit.

Während wir alle unter den Folgen der Klimakrise leiden, wird darüber gesprochen, die Klimaziele aufzuweichen, werden weiterhin immer mehr Treibhausgase in die Luft geblasen, wird im Klimaschutz gekürzt und fossile Energien gefördert.
Das darf so nicht weitergehen, Regierungen müssen handeln. ➡️ Hilf uns, Druck zu machen! Komm am Dienstag zur Protest-Mahnwache hinter dem Parlament.

Öl, Gas und Kohle
In den 50 er Jahren nahm der fossile Turbo richtig Fahrt auf.
Öl, Gas und Kohle wurde aus der Erde geholt, dass es nur so brummte.
In den 50er Jahren wollten irgendwann Alle Autofahren, nicht nur die Reichen und Gstopften. Rauchen, Auto fahren und Freiheit gehörten zusammen, wie die Kuh, die Wiese und der Zaun.
In den 50 er Jahren wurde das erste Mal festgestellt, dass der CO2 Ausstoß schwerwiegende Folgen hat. Es wurde wärmer. Jedes Jahrzehnt deutlicher. Es war kein Geheimnis.
Ab Ende der 60er Jahre begann die große Revolte gegen Imperialismus, Ungerechtigkeit und Nazi- Restbestände in den Köpfen und in den Parlamenten. Dass die fossilen Brennstoffe in einer so geringen Zeit einen unfassbaren Schaden anrichten werden, war der „68er Bewegung“ nicht in diesem Ausmaß bekannt. Bekannt war aber schon, dass einige wenige mit den „Fossilen“ sehr viel verdienen.
Bis heute werden viel zu wenig neue Regeln gegen die weltweite ökologische Vernichtung beschlossen. Das betrifft jede Nation in leicht unterschiedlichem Maße. Einige nordeuropäische Bevölkerungen sind etwas nachdenklicher, andere Länder, wie Österreich, Deutschland, Frankreich, Polen……………….hinken weit hinterher.
So, jetzt kommt’s: Das ist keine Hexerei, das sind Erste Hilfe Maßnahmen, das muß sein, jetzt, das ist das „Neue Normal“:
Massiver Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel
Begrenzung und höhere Besteuerung des Flugverkehrs, das Angebot mindestens halbieren!!!!!!
Keine neuen Straßen- und Autobahnprojekte
Renaturalisierung (auch der Innenstädte) mit größeren Waldgebieten in den Städten und auf dem Land.
Vor allem: Keine weitere Nutzung fossiler Brennstoffe
Die Kosten dafür tragen natürlich die Verursacher, das sind
1.die Profiteure der „Fossilen Förderung und Weiterverarbeitung“,
2. die Superreichen, vor allem die Tech- Giganten, die seit Jahren viel zu viel Energie verbrauchen und
3.die Regierungen, die sich weigern, die obigen Maßnahmen sofort umzusetzen.
Es steht nicht „nur“ die Kostenübernahme zur Disposition, sondern in gleichem Maße der kriminelle Akt, der für die weltweit wegen Hochwasser, Trockenheit und Waldbränden verursachten Fluchtbewegungen und Hitzetoten verantwortlich ist.
Dieser kriminelle Akt, also versuchter Mord, Totschlag, Gründung einer kriminellen Vereinigung uvm. wird die Gerichte noch sehr beschäftigen.
Wie können wir das umsetzen?
Den Druck auf der Straße und im gesamten öffentlichen Raum erhöhen.
Sich in kleinen Gruppen und Netzwerken organisieren und sich gegenseitig unterstützen und nicht behindern.
Parteien unterstützen oder gründen, die diese Sichtweise auf die Ursache der bestehenden Katastrophe teilen.
Unser Widerstand hat zwei große Gegenspieler:
Die Anheizer des Neoliberalismus und
die rechten, faschistischen Parteien, die gern andere als Sündenböcke zur Verantwortung ziehen möchten.
Unter dem historisch bekannten Terror der Remigration und Verfolgung möchte die Rechte gern neue Siege der Vernichtung feiern.
Im Mainstream wird die gemachte Klimaveränderung als das neue Normal bezeichnet.
Wir bezeichnen den Widerstand und die oben genannten „Erste Hilfe Maßnahmen“ als das „Neue Normal“.
„No Kings“ „No Fossil-fuel Dictators“ „No Fascists“