In eigener Sache

Die gute Nachricht: Das schlimmste Szenario (RCP 8.5), die Erde könnte sich auf über 5 Grad erhitzen, gilt nicht mehr als wahrscheinlich. Grund: Der schnelle Ausbau erneuerbarer Energiesysteme, Solar- und Windenergie.

Die schlechte Nachricht: Trump sowie rechts und neoliberal ausgerichtete Initiativen und Medien konstruieren daraus die Botschaft: Klimakatastrophe abgesagt, alles nicht so schlimm. Wir können weitermachen wie bisher.

Obwohl das nur heißt, wenn wir so weitertun wie wir gerade tun, landen wir nicht bei über 5, sondern bei mehr als 3 Grad Erderhitzung im globalen Durchschnitt, was für Österreich ca 6 Grad bedeuten würde. Da der Effekt des Einsatzes Erneuerbarer Energiesysteme offenischtlich geworden ist, müssten wir eigentlich den Schluss daraus ziehen, diese noch weiter auszubauen, um die Szenarien weiter zu verbessern. Das wäre logisch. Doch Logik ist der Klimaleugner Sache nicht. Sie instrumentalisieren für Eigeninterssen und -profit. Nicht für das Interesse der breiten Bevölkerung, nicht für Mensch und Natur.

Bei 3 Grad global wäre das Wetter nicht einfach etwas wärmer, wir bekämen häufigere, intensivere und länger andaurende Hitzewellen, Starkregen, mehr Dürren, höheres Hochwasserrisiko und eine deutlich größere Belastung für Landwirtschaft, Infrastruktur und Gesundheit. Hält man seinen Kopf frei von ideologischem Denken, wäre die Schlussfolgerung ganz klar: Mehr Klimaschutz-Maßnahmen.

Eine sehr gute Analyse im Spiegel: „So funktioniert fossile Propaganda heute“

Es zeigt ein weiteres Mal, der Kampf für Klimaschutz bedeutet nicht nur Bekämpfung der Ursachen des Klimawandels sowie für jetzt schon notwendige Anpassungsmaßnahmen, sondern heißt auch Kampf gegen gezielte und massive Desinformationskampagnen. Die kommen nunmal vorwiegend von rechts-neoliberaler Seite, untertützt u.a. von Peter Thiel, der im Klimaschutz den Feind von technologischem Fortschritt und ‚Freiheit‘ sieht. Er nennt u.a. Greta Thunberg im Kontext des sog. Antichristen. Allein daran ist erkennbar, wie ideologieschwanger diese Herrschaften sind. Und damit: Wie gefährlich. Das Ende der Freiheit ist nämlich Ideologie und nicht Klimaschutz.

Ausführliche (Hintergrund)Informationen gibt’s auf scientist4future.at: „Klima-Apokalypse abgesagt? Wahnwitzige Klimagesetze entsorgen? Der rechte Hype um „RCP8.5“ und was dahintersteckt.“

Hitzeaktionstag

Der Klimawandel wird laut Dr. Thomas Quinton (Gründungsmitglied von Health For Future Austria) zur größten Gesundheits-Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die steigende Belastung durch Hitze, höhere Temperaturen sowie länger andauernde und häufiger auftretende Hitzewellen. Die Belastung trifft die sog. vulnerablen Gruppen am stärksten, u.a. also auch uns ältere Menschen.

Am 9. Juni 2026 findet der zweite österreichische Hitzeaktionstag statt. Im Vorjahr wurde die Aktion von 70 Partner:innen unterstützt und zwischen April und September über 60 Veranstaltungen in ganz Österreich durchgeführt. Heuer ist das Motto: „Coole Lösungen für den Arbeitsplatz“, wobei natürlich auch andere betroffene Bereiche vertreten sind.
Alle Informationen dazu auf der Website: Hitzeaktionstag

Seniors machen heuer keine eigene Aktion, beteiligen sich aber an einer Aktion der Forschungsgruppe Wienthropozän (Universität Wien, Master Internationale Entwicklung). „Stadtspaziergang: Wien im Hitzestress – Solidaritäten, Resilienzen und Herausforderungen“, 10.06.2026, 17:30 – 19:30 Uhr .

An der Bim-Station Arbeitergasse/Gürtel wird Stephan Burgstaller von den Seniors eine Rede halten, zum Thema „Hitzebelastung für ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen“.
Hier vorab zu lesen:

Hitze
Ich erinnere nur kurz an den vergangenen Monat, der Mai war nicht nur in Österreich ein Monat der Extreme, was die Hitze betrifft. Wir wissen aus der Forschung, dass die Temperaturen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch steigen, Hitzewellen länger dauern und häufiger auftreten werden. Damit wird der Klimawandel, so Dr. Thomas Quinton, Gründungsmitglied von Health For Future Austria, zur größten Gesundheits-Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Bereits in den letzten 3 Jahren, gab es jedes Jahr über 60.000 Hitzetote allein in Europa.

Was heißt das nun konkret für ältere Menschen und besonders gefährdete Gruppen
Stell dir vor, du bist alt und hast schlecht geschlafen, weil es in der Nacht über 20 Grad hatte, ein Glas Wasser auf den Nachttisch zu stellen, so wie du es dir eigentlich vorgenommen hattest, hast du am Abend vergessen und das Aufstehen in der Nacht war dir zu mühselig, wegen der starken Kreuzschmerzen und der Arthrose im Knie, außerdem warst du viel zu erschöpft von der Hitze am Vortag. Du schläfst in der Früh doch noch ein und in den Tag hinein, um den fehlenden Nachtschlaf zu kompensieren, stehst irgendwann vormittags auf, „Hitzeaktionstag“ weiterlesen

Seniors haben die Segel gesetzt

 

Am Südwindfest 2026 im Alten AKH Wien, mit der Frage: „Welcher Ausrede, nicht gegen die Klimakrise aktiv zu werden, begegnest du in deinem Umfeld am häufigsten?“

Insgesamt gab es 193 Votings,

auf Platz 1: Die Politik muss handeln, ich kann da nichts tun.

zweiter Platz: Ich selbst lebe eh ökologisch, Müll trennen, wenig Plastik kaufen, …

dritter Platz: Wieso soll ich nicht fliegen, wenn alle anderen es tun?

 

 

Viele kennen solche Ausreden von sich selbst, sogar Menschen, die sich intensiv für das Klima einsetzen, benutzen hin und wieder für irgendetwas eine kleine, oft nur für sich selbst gedachte Ausrede. So ist das halt. Und sei’s das Rindsgulasch. Es geht nicht darum, perfekt zu sein und nie wieder eine klimaschädliche Handlung zu setzen, das können wir- in Österreich lebend – sowieso nicht. Der Wert der frei nach Thomas Brudermann formulierten Ausreden liegt aus meiner Sicht im Bewusstmachen der persönlichen Haltung und als Anstoß, sie zu hinterfragen.

Vielfach sind die ‚Anderen‘ angesprochen, die Schuld sind oder etwas tun müssten, weil ich selbst nicht kann, warum auch immer, die Politik soll’s richten und China ist sowieso Schuld. Oder: Ich reise halt so gern in ferne Länder. Auch eine Haltung. Oder ‚die Technik wird’s schon richten‘, ebenso eine Verschiebung der Verantwortung auf andere. ‚Es gibt wichtigere Dinge‘, die zu erledigen sind, durchaus nachvollziebahr, und: ‚Das tun doch alle‘, wenn es alle machen, bin ich fein heraus und muss mich nicht rechtfertigen.

Ich persönlich esse z.B. zu oft Fleisch. Und verwende keine Ausrede. Geht auch. Wollten wir die Erderwärmung auf ein erträgliches Maß beschränken, dürfte die einzelne Person maximal 2t CO2 ausstoßen. In Österreich liegt der Durschnitt derzeit bei 8t, in anderen industrialisierten Ländern noch darüber. Für Österreich bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen, ist faktisch unmöglich. Wir sollten also weiterhin für die Bekämpfung der Ursachen aktiv sein, da Anpassungsmaßnahmen auch ihre Grenzen haben.

Was wollen wir unbedingt behalten, worauf können wir verzichten und was können wir von anderen Kulturen lernen, die drei Fragen von Jem Bendell könnten hilfreich sein. Und wie Helga Kromp-Kolb sagt, sie gelten sowohl dafür, wie wir die Katastrophe verhindern bzw. abmildern, wie auch dafür, wie wir in einem Kollaps möglichst gut überleben können. Wie auch immer, es ist gut, wenn wir uns auf die Zukunft ‚angemessen‘ vorbereiten. Was ‚angemessen‘ heißt, sollte möglichst breit diskutiert werden.

Weitere Eindrücke vom Klimaeck am Südwinfest hier und der Seniorschor am Südwindfest hier.

 

 

 

 

 

Ich weiß, was du am ersten Freitag im Mai gemacht hast:

RADELN.
Für ein freies Wien, verbrennerverkehrs- und lärmberuhigt, für Luft- und Lebensqualität 

Radeln auch diesen Freitag wieder mit Radeln For Future: „Radschnellwege sind das Rückgrat jedes Radwegenetzes. In Wien ist dieses Rückgrat so gut wie nicht vorhanden und der Ausbau hinkt stark hinter den Wahlkampfversprechen her.

Wir werden die Stadtregierung daran erinnern, endlich Tempo zu machen. Aktive Mobilität muss den Raum bekommen, der ihr zusteht. Nur so kann die Verkehrswende gelingen, mit der Wien noch lebenswerter wird und vor allem auch zukünftig lebenswert bleibt!

 

Außerdem führt unsere Route über den Steinitzsteg, um ein Zeichen der geplanten Sperre ab 2027 zu setzen!“

Treffpunkt: 17:00 Uhr beim Votivpark
Abfahrt: 17:30 Uhr
Ende und Abschlusskundgebung: ca. 19:00 Uhr beim Votivpark

Auffrischender Südwind kommt auf

Das Südwindfest 2026, eine gelungene Veranstaltung. Ein ‚Festteil Klima‘ mit den Seniors For Future, Parents For Future, Teachers For Future, den Scientist For Future, Grandparents For Future und Omas For Future, weiteren Gruppen der For Future Allianz sowie Future Aid, Gradrecht und Climate Austria.

Seniors For Future: Was ist das eigentlich? Wurden wir immer wieder gefragt. Wer seid ihr, was macht ihr? Nicht ganz einfach zu beantworten. Eines haben wir mit den Omas und den Grandparents For Future gemeinsam: Unsere Zielgruppe sind Menschen in der zweiten Lebenshälfte. So weit so einfach. Und sonst? Klimaschutz. Vorweg: Wenn wir uns für die sofortige Umsetzung eines radikal zu forcierenden Klimaschutzes einsetzen, gilt das natürlich auch den nachkommenden Generationen, Kindern, Enkel:innen und den Generationen der fernen Zukunft.

Doch unser Schwerpunkt, würde ich sagen, liegt im ‚Hier und Jetzt‘. Da gehört z.B. dazu, dass es um den Schutz der vulnerablen Gruppe älterer Menschen geht. Ältere Menschen leiden (gemeinsam mit anderen vulnerablen Gruppen wie Säuglinge und Kleinkinder, chronisch kranke Menschen, Obdachlose, Einsame) mehr unter Hitze als andere. Hitzewellen kommen öfter, dauern länger und werden intensiver, die Temperaturen steigen, und damit die physische und psychische Belastung dieser Menschen. Dafür braucht es besondere Maßnahmen, um die Belastungen während der Hitzewellen abzumildern und Hitzetote, die zu einem hohen Anteil aus den vulnerablen Gruppen kommen, zu vermeiden.

Eine zweite Sache ist die ungerechte Verteilung innerhalb der Gruppe. Personen der ärmeren Hälfte der Bevölkerung wohnen viel öfter in verkehrsintensiven Vierteln (in Wien z.B. am Gürtel), in schlecht isolierten Wohnungen (im Sommer heiß, im Winter schwer zu heizen) mit erhöhter Lärm- und Feinstaubbelastung, … sie haben deutlich mehr unter den Klimawandelfolgen zu leiden, als Personen in einer Villa im Grünen, inkl. Klimaanlage. Diese Ungerechtigkeit gilt sowohl innerhalb Österreichs, noch viel krasser aber für den gesamten Globus. Wir leisten Widerstand gegen diese Ungerechtigkeit, die im ‚Hier und Jetzt‘ Millionen Menschen gefährdet.

Diese Liste könnte noch lange fortgeführt werden, betrifft aber vor allem Anpassungsmaßnahmen. Das ist der eine Part. Der andere ist die Ursachenbekämpfung. Es braucht unbedingt beides, bekämpfen der Ursachen sowie Anpassungsmaßnahmen an bereits spürbare Mehrbelastung durch den Klimawandel und als Drittes die Vorbereitung auf die Befähigung zur solidarischen Krisenhilfe in einer zusehends kollabierenden Welt, um den Kampf jeder für sich und ich gegen alle zu vermeiden. Diesem Part widmet sich vor allem die Kollapsbewegung. Klima- und Kollapsbewegung sind zwei einander ergänzende Bewegungen in einer von mehrfachen Krisen und Klimanotstand geplagten Welt. Seniors For Future setzen sich sowohl für die Bekämpfung der Krisen-Ursachen wie auch für aktuell notwendige Anpassungsmaßnahmen ein. Wo wir können, unterstützen wir natürlich auch die solidarische Krisenhilfe.

Wir verstehen uns als Teil einer breit aufgestellten Klimabewegung sowie der lokal und global unzähligen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich für Klima, den Schutz der Biodiversität, Demokratie und Menschenrechte einsetzen und dem globalen Trend zu Autokratie und Totalitarismus Widerstand leisten. Mit viel Energie, Zeit und Arbeit und – auch das Erleben von Gemeinschaft und sozialem Zusammenhalt, Spaß und Humor darf nicht fehlen.

Die Allianz For Future, ursprünglich für die Unterstützung von Fridays For Future gegründet, umfasst inzwischen 18 Gruppen und ist sozusagen unser ‚Heimatbezirk‘. Die verschiedenen Gruppen decken ein breites Spektrum an Zielgruppen ab und bieten spezifische Programme für unterschiedliche Bedürfnisse. Neben der Einzelarbeit der Gruppen gibt es auch das große Ganze, gemeinsame Aktionen der gesamten Allianz oder von mehreren Gruppen, fast immer in Kooperation mit weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen.

Soweit eine ungefähre subjektive Einordnung. Es sind meine persönlichen Gedanken, sie beruhen nicht auf einem gemeinsamen Beschluss der Gruppe. Umso mehr freue ich mich über Kommentare, Rückmeldungen und konstruktive Kritik.

Ein weiterer Beitrag zu den Aktionen am Südwindfest kommt demnächst.

Seniors am Südwind Straßenfest


Südwind Straßenfest
30.5.2026: 14.00 – 23.00 Uhr
31.5. 2026: 12.00 – 20.00 Uhr
Campus der Universität Wien („Altes AKH“),
Hof 1

Seniors For Future und andere Gruppen der For Future Allianz haben einen Stand am Südwind Straßenfest. Es erwarten dich Informationen, Performances, Lieder und Gespräche über Verzweiflung und Hoffnung.

Du hörst von lokalen und globalen Widerstandsgruppen, Klimalieder, kannst an einem Quiz teilnehmen und für die meistgehörten Ausreden voten (wie z.B. Ich hab keine Auto und esse kein Fleisch, da kann ich schon mal in der Urlaub fliegen).

zum Südwind Programm


Am 9. Juni ist der österreichweite Hitzeaktionstag 2026, am 10. Juni nehmen wir an einer Aktion im Rahmen dieser Veranstaltung teil (Infos folgen). Am Tag selbst und in den folgenden Tagen wird es Aktionen in ganz Österreich geben. Alle Infos hier.

Senior:innen radeln für sicheren Verkehr für alle

Wir fordern:

  1. Breite Radwege, die ein Nebeneinanderfahren und Überholen ermöglichen.

  2. Trennung von Fuß- und Radverkehr auf Hauptrouten (oder qualitätsvollen Shared Space)

  3. Abstandskontrollen überholender Autos durch die Polizei

  4. Generelle Rechtsabbiegeerlaubnis für Fahhradfahrende bei Rot

  5. Verkehrsberuhigte Viertel als Regelfall zwischen Hauptstraßen

  6. „Vorgezogene Haltelinien“ oder „ausgeweitete Radstreifen“ vor Ampeln

Eine zukunftsfähige Fahrrad-(und Fußgeh-)Infrastruktur würde der Sicherheit ALLER Verkehrsteilnehmenden dienen, neben Senior:innen auch Kindern und Ungeübten.

Fahrradfahren muss für alle Menschen möglich sein. Dadurch werden die verbleibenden Verkehrsflächen für Autos entlastet und weniger von Strau und Störungen betroffen, was wiederum die Feinstaub- und Lärmbelastung vermindert.

Im Sinne der Verpflichtung, die Verkehrswende wie vorgesehen zu schaffen, muss die Politik (in Stadt und Bund) endlich und rasch die gesetzlichen Vorgaben für eine menschengerechte Verkehrsordnung beschließen.

19. Mai 2026,
Beginn: 15:00 Uhr, Bahnhof Wien Mitte (Landstraße)
Ende: 17.00 Uhr, Bahnhof Wien Mitte (Landstraße)
Route: rund um Ring und Kai, ca. 6 km , in gemächlichem Tempo
Kontakt:team@seniorsforfuture.at

Es wird wieder geradelt.


Ja, es wird wieder geradelt, wie jeden 1. Freitag im Monat, konsequent und hartnäckig.

Radeln For Future: „Wer hat sich noch nicht über den Radweg entlang des Gürtels geärgert? Alle paar hundert Meter muss die Seite gewechselt werden und zwischen Eichenstraße und Landstraßer Hauptstraße gibt es nur sporadische Radwegteilstücke. Die von uns seit Jahren geforderte Verbesserung der Situation beim Westbahnhof wurde 2025 zwar endlich umgesetzt, aber 250 Meter sind nicht genug.“
Klar ist jedenfalls:
Der Radschnellweg muss ohne ständige Seitenwechsel verlaufen.
Der Radschnellweg muss eine Entflechtung des Fuß- und Radverkehrs bringen.
Der Radschnellweg muss mindestens den neuen Richtlinien für die Radverkehrsplanung entsprechen.“

Treffpunkt: 1.Mai 2026, 17:00 Uhr beim Votivpark
Abfahrt: 17.30 Uhr
Alle Infos


Und das war die Fridays For Future Demonstration am 24.04.2026 am Heldenplatz Wien. Gegen die Verschleuderung von 5.7 Milliarden für lebensgefährdende Fossile

Zwischen den Museen

Freitag 24. April 2026
10.00 – 12.00
Maria-Theresien-Platz
1010 Wien

Fridays For Future

Fridays For Future laden ein und fordern auf gegen die unsinnigen Förderungen von klimaschädlichen Projekten zu protestieren. Während im Sozialbereich (bei denen, die am wenigsten haben) und kleinen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen, für die Förderungen existentiell sind, eingespart wird, fließen Milliarden in fossile Geschäfte der Großen, die eh schon viel Gewinn machen. Und noch dazu in sinnlose verkehrsfördernde antiquierte Straßenprojekte. Ein skandalöses Verhalten der Politik, gegen das es sich lohnt zu kämpfen (mit den Worten von R. Steurer).

Fridays For Future:
„Jährlich fließen in Österreich 5,7 Milliarden Euro in klimaschädliche Förderungen! Mit welchem Geld – achja natürlich, mit unseren Steuern! 💸

Währenddessen steckt Österreich in einem Budgetloch, was wir täglich durch Einsparungen beim Klimaschutz oder bei sozialen Förderungen spüren müssen. Wie wäre es, wenn mit all diesem Geld leistbares Leben und Klimaschutz finanziert würde anstatt Ölpipelines, Autobahnen und Co? 🛢🛣❌️

Wie gut, dass gerade die Budgetverhandlungen der nächsten 2 Jahre laufen, bei denen unser Finanzminister einiges verändern könnte!

Darum schnapp dir deine Buddies und komm am 24.04. um 10 Uhr mit uns gemeinsam zum Maria-Theresien-Platz! Geld für die Zukunft statt fossile Subventionen! 💚“

Alle Infos hier

AutooderBahn?

So müsste es eigentlich heißen, nicht Autobahn. Eine Autobahn mehr reduziert den Verkehr, genau. So wie ein Bier mehr den Rausch reduziert. Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.

100 auf der Autobahn? Undenkbar. Für das Klima undenkbar. Für das Geldbörserl? Schon nicht mehr ganz so undenkbar, sogar Politiker:innen trauen sich, das Unwort zumindest auszusprechen, obwohl es verboten ist. ‚Ich-bin-mein Auto-und-mein-Auto-ist-ich‘ sitzt tief. Aber verordnen? Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht.

Eine zusätzliche Autobahn ist was sie ist. Bodenversiegelung, mehr Verkehr, mehr Schadstoffe, mehr Lärm, mehr Unfälle, mehr Verletzte und Tote, … Öffentliche Verkehrsmittel, Rad- und Fußwege sind, was sie sind, weniger Verkehr, weniger Schadstoffe, weniger Lärm, weniger Unfälle, weniger Verletzte und Tote. Und: Mehr Gesundheit und Lebensqualität. Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung.

Die Erfahrung von Zwentendorf und Hainburg sagt: Es IST möglich.

‚Au statt Autobahn – Natur statt Beton‘.

Wann: Samstag 18. April um 15.00 Uhr
Wo: Bill-Grah-Park / Jazzpark Essling, 1220 Wien

LASSEN WIR UNS DIE ZUKUNFT NICHT ZUBETONIEREN
Mit Statements von Wissenschafter:innen, Aktivist:innen und Künstler:innen