Nein zu fossilen Energien

Demo
vor der
OMV Zentrale


Die österreichische Unterstützung und Subvention fossiler Energien muss ein Ende haben. Nicht nur wegen der Klimakrise, auch wegen der sozialen Ungerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass wir weiterhin Gelder in fossile Energiekonzerne investieren, die ohnehin kriegsbedingte Übergwinne einstreichen, während große Teile der Bevölkerung nicht wissen, wie sie im kommenden Winter ihre Heizkosten bezahlen sollen.

Freitag 28.10.2022 um 15.00 Uhr vor der OMV Zentrale. Weitere Infos hier.

Komm hin, mach mit, erhebe deine Stimme für eine lebenswerte Welt.

Österreichweite Aktionstage

climate people street crowd

Verkehrswende Aktionstage
21. – 23. Oktober 2022


Österreich ist Europameister in Bodenversiegelung, Straßenbau, Stadtautobahnen, …
So kann das nicht weitergehen! Seniors for Future unterstützen die Verkehrswende-Aktionstage von System Change, not Climate Change:

„Deshalb stellen wir euch hier die ersten wichtigen Termine in Wien vor:
– 21.10. (14:00-18:00): Straßenfest in der Pernerstorfergasse 45
– 22.10. (13:15): Wien-Radtour Superline S80
– 22.10. (15:30): Vortrag über Stadtentwicklungsprojekte entlang der „Stadtstraße“ von Norbert Mayr
– 22.10. (16:00): Kundgebung bei der U-Bahnstation U2 Hausfeldstraße, Wien.“

Alle weiteren Infos hier und hier.

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Lasst den Bus am Wochenende ins Yspertal fahren. Eine Petition für die Erweiterung der öffentlichen Anbindung.
Hier kannst du unterschreiben.

Klimakrise und Kunst

Klima-Aktionstag
der
Wiener Kunstakademie

© Martin Lobgesang


Mittwoch 19. Oktober 2022 ab 10.00 Uhr
Wiener Kunstakademie, Schillerplatz 3, 1010 Wien

Vor dem Akademiegebäude entsteht in Form einer kollektiv gestalteten Kreidezeichnung „The Bigger Picture“, es gibt ein Care & Repair-Café, eine Solarküche, eine Fahrradwerkstatt, aber auch eine Gruppenausstellung im Exhibit Studio („What’s another word for holding together?“), selbstverständlich mit „wiederverwerteten Ausstellungsdisplays“.“ (k.at/news)

Auf das große wirtschaftliche und gesellschaftliche Ganze zielen an diesem Aktionstag, der um 14 Uhr offiziell mit einer Rede des Rektorats (Johan F. Hartle, Ingeborg Erhart und Werner Skvara) eröffnet wird und sich auch auf die Eschenbachgasse und den Secessionsgarten erstreckt, u.a. die Paneldiskussion „Mob.Mobility“ (14.30 Uhr), wo der Politikwissenschafter Alexander Behr (Uni Wien), die Kommunal- und Regionalentwicklungsexpertin Nina Svanda (TU Wien) und die Architektin Lisa Schmidt-Colinet (Akademie) über Klimamigration, Energiewende und die Inbesitznahme des öffentlichen Raums sprechen. Um 16 Uhr geht es in einem von der ÖH organisierten Panel mit Gästen von Artists for Future und Museums for Future um die Frage „Wie beeinflusst die Klimakrise Kunst und Kunstproduktion?“.“ (k.at/news – hier finden sich alle weiteren Infos)

Klimakommunikation

Wie überzeuge ich Personen in meinem Umfeld von der Bedeutung der Klimakrise


Liebe Mitstreiter:innen und Interessierte!

Am 14. November um 19:00 Uhr findet das nächste Seniors-for-Future-Online-Treffen statt!
Wir freuen uns auf den Austausch in kleiner Gruppe mit bekannten und neuen Interessent:innen, und auf euer Feedback.

Darüber würden wir gern berichten und diskutieren:

  1. Nachlese des September-Klimstreiks
  2. Wie überzeuge ich Personen in meinem Umfeld von der Bedeutung der Klimakrise und den nötigen Verhaltensänderungen?
  3. Aktionsformen am Beispiel der „Letzte Generation“ (Wieviel Radikalität ist notwendig, wie viel ist zu viel?)
  4. Ideensammlung für Projekte, Aktionen, …
  5. Unser Präsenztermin: 29.11.

Wir bitten wieder um kurze Anmeldung unter <team@seniorsforfuture.at>, dann schicken wir euch den Zoom-Link.

Notwendig: Internetanschluss, Mikrofon und Kamera.

Liebe Grüße
Christa, Martin, Stephan
Seniors for Future Austria

Radikale Transformation?

Ist der Kipppunkt zur
naturverträglichen Gesellschaft
vielleicht sehr nah?


Klimaaktivist:innen werden immer kompromissloser in ihren Aktionen, wie dieses kurze Video (15 sec., evtl. anklicken, auf zurück und nochmal anklicken, sehenswert) einer Festnahme mit Interview zeigt. Sowohl die Aktivist:innen wie auch ihre Gegnerschaft scheinen sich in letzter Zeit zu radikalisieren und damit die Spaltung in der Gesellschaft zu vertiefen. Das ist eine Seite.

Eine andere Seite:
„Eine weltweite Umfrage in den G20 Staaten […] belegt, dass die Öffentlichkeit in ihrer überwältigenden Mehrheit die politischen Entscheidungsträger*innen bei der Durchführung von Veränderungen des Wirtschaftssystems unterstützt, Veränderungen, die für den Aufbau einer naturverträglichen, emissionsfreien und gerechten Zukunft für alle notwendig sind. Dieser Befund sollte den politischen Entscheidungsträger*innen klarmachen, dass eine breite Öffentlichkeit eine schnellere Umsetzung politischer Maßnahmen im Sinne von Earth for All befürwortet.“ (Earth for All, Der neue Bericht an den Club of Rome, 50 Jahre nach „Die Grenzen des Wachstums“, oekom verlag 2022).

Könnte es sein, dass von den unzähligen weltweiten kleinen, größeren und großen Klimaaktivitäten mit der Zeit der Funke auf diese Mehrheit überspringt und eine beispiellose gesellschaftliche Transformation ermöglicht? Und dass dieser Zeitpunkt zum Greifen nah ist?

Sichere Radwege für Währing & Döbling!

Radeln
For Future

Freitag 7.10.2022
17.00 Uhr

Votivpark


Die in den beiden Bezirken aktuell geplanten Radwege sind Stückwerk ohne Anbindung an bereits bestehende Radwege. Um den Umstieg vom Auto auf das Rad attraktiv zu machen, braucht es ein durchgehendes Radwegnetz, das so gestaltet ist, dass es auch Kindern ausreichende Sicherheit bietet.

Die Forderungen:
>Sichere Radwege für angstfreies Radeln!
>Breite Gehwege, Bänke und Bäume für mehr Aufenthaltssqualität im öffentlichen Raum!
>Zukunftsfitte Politik zur Sicherung der Lebensqualität!

Komm vorbei und radel mit:
Treffpunkt: 17:00 Uhr beim Votivpark
Abfahrt: 17:30 Uhr
Zielankunft: ca. 19:30 Uhr
Detailinfos hier.

Am Karlsplatz gibt’s dann ein Charity-Rave für die „Lobau-bleibt!“-Bewegung
Charity-Rave
Lobau-bleibt!

Das war der Klimarat

Der Klimarat
in Bild und Ton


An 6 Wochenenden von Jänner bis Juni 2022 hat der erste österreichische Klimarat getagt. Ein repräsentativer Querschnitt von Bürgerinnen und Bürgern erarbeitete 93 Empfehlungen an die Politik, wie das Ziel der Klimaneutralität für Österreich bis 2040 zu erreichen wäre. Die offizielle Übergabe hat bereits im Juni stattgefunden, die Behandlung der Empfehlungen im Nationalrat soll im Herbst erfolgen.

Das Filmteam des Klimarats hat eine filmische Dokumentation des Prozesses erstellt, auf youtube zu sehen (40min): Rückblick: Das war der Klimarat der Bürgerinnen und Bürger 2022

Klimaaktivismus: Radikalisierung einer Bewegung?



„Die Klima- und Umweltnotlage versetzt mich in Angst und Schrecken. Vor mir liegt meine Zukunft, ich weiß nicht, wie sie aussehen wird.“

Immer mehr junge Menschen und Gruppierungen wie z.B. ‚Ende Gelände‘ oder Letzte Generation‘ wählen radikalere Methoden, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Gewaltfrei, aber nicht immer risikofrei für die Aktivist:innen. „Das Grundprinzip ist wirklich, dass wir unseren Körper und unser Leben für das einsetzen, was wir verteidigen.“
Arte (7min)


Die aktuelle Teuerung ist nicht nur Folge des Krieges sondern auch der Klimakrise.
Attac ruft zur Demonstration auf: Es reicht! Gemeinsam aufstehen gegen die Teuerung!
Auftakt-Demo am 1. Oktober, Ballhausplatz in Wien
Kundgebung um 15 Uhr
Start der Demo um 16 Uhr – Ziel: Servicecenter Wien Energie (Spittelau)

Attac Demoseite.
Die Petition mit den 7 Forderungen kannst du hier unterschreiben.

Klimakrise und Hungertod

Hungersnöte in Klima-Krisenherden haben sich in den letzten sechs Jahren mehr als verdoppelt


Gabriela Bucher, Generaldirektorin von Oxfam International: „Klimawandel ist nicht länger nur eine tickende Zeitbombe, sondern eine, die gerade vor unseren Augen explodiert.“

Eine aktuelle Oxfam-Studie vom September 2022 verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Klimakrise und sozialer Ungleichheit. In 10 der am meisten von der Klimakatastrophe betroffenen Ländern leiden mehr als doppelt so viele Menschen an Hunger wie noch vor sechs Jahren. Diese Länder, meist im globalen Süden, sind es auch, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben.

„Umgekehrt sind Industrienationen wie die G20, welche 80 Prozent der Weltwirtschaft kontrollieren, zusammen verantwortlich für über drei Viertel des globalen CO2-Ausstoßes. Die täglichen (!) Profite der fossilen Energiekonzerne lagen in den vergangenen 50 Jahren im Durchschnitt bei 2,8 Milliarden Dollar. Die Profite von nicht einmal ganz 18 Tagen könnten die 49 Milliarden Dollar decken, die laut der UN gebraucht werden, um den gesamten Bedarf an humanitärer Hilfe im Jahr 2022 zu decken.“
Zitate von sonnenseite.com

Oxfam-Studie, 05. Sept. 2022: HUNGER IN A HEATING WORLD

Klimastreik in Wien, 23.09.2022


12.000 Menschen sind in Wien für den Klimaschutz auf die Straße gegangen, in Österreich insgesamt 20.000. Die zentralen Forderungen:
– Energiegrundsicherung
– Sozial gerechte Klima-Maßnahmen
– Starkes Klimaschutzgesetz

Berichte zum Streik:
Tausende Demonstrant:innen für mehr Klimaschutz ORF Wien Heute (Min 0.50)
Großdemos von Fridays for Future für Klimaschutz und Energiewende. Der Standard,
Klimastreik: 12.000 marschierten in Wien zum Heldenplatz. Kurier
Tausende demonstrieren für Klimaschutz wien-orf.at
Globaler Klimastreik Abendschau BR (2min)
Fridays-Protest größer als erwartet taz

Eindrücke von der Wiener Demo in der Galerie