An 6 Wochenenden von Jänner bis Juni 2022 hat der erste österreichische Klimarat getagt. Ein repräsentativer Querschnitt von Bürgerinnen und Bürgern erarbeitete 93 Empfehlungen an die Politik, wie das Ziel der Klimaneutralität für Österreich bis 2040 zu erreichen wäre. Die offizielle Übergabe hat bereits im Juni stattgefunden, die Behandlung der Empfehlungen im Nationalrat soll im Herbst erfolgen.
„Die Klima- und Umweltnotlage versetzt mich in Angst und Schrecken. Vor mir liegt meine Zukunft, ich weiß nicht, wie sie aussehen wird.“
Immer mehr junge Menschen und Gruppierungen wie z.B. ‚Ende Gelände‘ oder Letzte Generation‘ wählen radikalere Methoden, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Gewaltfrei, aber nicht immer risikofrei für die Aktivist:innen. „Das Grundprinzip ist wirklich, dass wir unseren Körper und unser Leben für das einsetzen, was wir verteidigen.“ Arte (7min)
Die aktuelle Teuerung ist nicht nur Folge des Krieges sondern auch der Klimakrise. Attac ruft zur Demonstration auf: Es reicht! Gemeinsam aufstehen gegen die Teuerung! Auftakt-Demo am 1. Oktober, Ballhausplatz in Wien Kundgebung um 15 Uhr Start der Demo um 16 Uhr – Ziel: Servicecenter Wien Energie (Spittelau) Attac Demoseite. Die Petition mit den 7 Forderungen kannst du hier unterschreiben.
Hungersnöte in Klima-Krisenherden haben sich in den letzten sechs Jahren mehr als verdoppelt
Gabriela Bucher, Generaldirektorin von Oxfam International: „Klimawandel ist nicht länger nur eine tickende Zeitbombe, sondern eine, die gerade vor unseren Augen explodiert.“
Eine aktuelle Oxfam-Studie vom September 2022 verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Klimakrise und sozialer Ungleichheit. In 10 der am meisten von der Klimakatastrophe betroffenen Ländern leiden mehr als doppelt so viele Menschen an Hunger wie noch vor sechs Jahren. Diese Länder, meist im globalen Süden, sind es auch, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben.
„Umgekehrt sind Industrienationen wie die G20, welche 80 Prozent der Weltwirtschaft kontrollieren, zusammen verantwortlich für über drei Viertel des globalen CO2-Ausstoßes. Die täglichen (!) Profite der fossilen Energiekonzerne lagen in den vergangenen 50 Jahren im Durchschnitt bei 2,8 Milliarden Dollar. Die Profite von nicht einmal ganz 18 Tagen könnten die 49 Milliarden Dollar decken, die laut der UN gebraucht werden, um den gesamten Bedarf an humanitärer Hilfe im Jahr 2022 zu decken.“ Zitate von sonnenseite.com
12.000 Menschen sind in Wien für den Klimaschutz auf die Straße gegangen, in Österreich insgesamt 20.000. Die zentralen Forderungen: – Energiegrundsicherung – Sozial gerechte Klima-Maßnahmen – Starkes Klimaschutzgesetz
Berichte zum Streik: Tausende Demonstrant:innen für mehr Klimaschutz ORF Wien Heute (Min 0.50) Großdemos von Fridays for Future für Klimaschutz und Energiewende. Der Standard, Klimastreik: 12.000 marschierten in Wien zum Heldenplatz. Kurier Tausende demonstrieren für Klimaschutz wien-orf.at Globaler Klimastreik Abendschau BR (2min) Fridays-Protest größer als erwartet taz
Treffpunkt für die Seniors for Future Austria ist in
Wien Mitte um 13.00 Uhr vor der Bäckerei Mann.
13:00 – Anfangskundgebung beim Bahnhof Wien Mitte/Landstraße
14:00 – Demozug auf der Ringstraße
16:30 – große Abschlusskundgebung am Heldenplatz
Am Heldenplatz finden wir uns beim Infostand des Klimavolksbegehrens in der Initiativenstraße (direkt hinter dem Durchgang Ring/Heldenplatz, s. Foto). Dort liegen auch unsere Flyer – Seniors for Future Austria – auf. Gerne könnt ihr Flyer zum Verteilen mitnehmen.
Nach einem der heißesten Sommer der Geschichte wird klar, es ist Zeit für Veränderung. Ein wichtiger Einflußfaktor auf die Klimakrise ist der Verkehr. In Österreich u.a. die problematische Verkehrssituation in der Ostregion Österreichs.
Der Zukunftsrat Verkehr tagt an zwei Wochenenden, im Oktober 2022 und März 2023. In der Struktur eines Bürger:innenrates erarbeiten die Teilnehmer:innen Visionen und Lösungsvorschläge zur Zukunft der Mobilität und einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung.
Die Ergebnisse werden im Lauf des Projektes mehrmals in Bürger:innencafes öffentlich präsentiert (wir berichten). Am Ende werden die Ergebnisse des gesamten Prozesses in Form eines Memorandums an politische Entscheidungsträger:innen übergeben.
FFF und ÖGB für soziale Gerechtigkeit und Klimsschutz
Samstag 17. September 2022. Auch die Seniors for Future Austria treffen sich um 13.30 bei der S-Bahn-Station Belvedere(Ausgang Lift)
Aufruf von Fridays For Future:
⚠️ Knapp eine Woche vor dem Weltweiten Klimastreik unterstützen wir die „Preise runter“-Demos des Österreichischen Gewerkschaftsbunds mit einem Klimablock ✊
🤝 Für eine Bewältigung der fossilen Energiekrise müssen soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz zusammengedacht werden. Gemeinsam mit dem @oegb.at fordern wir daher eine Energiegrundsicherung finanziert durch eine Übergewinnsteuer auf Profite der Energiekonzerne!
❄️ Niemand darf im Winter frieren – die Grundbedürfnisse aller Menschen müssen im Rahmen einer klimaverträglichen Energiegrundversorgung gedeckt werden.
🌏 Gleichzeitig brauchen wir sozial-gerechte Energiesparmaßnahmen, um von Putins Gas loszukommen, den radikalen Ausbau von Öffis, vergünstigte Tickets und eine beschleunigte Energiewende mit einem verbindlichen Klimaschutzgesetz 📢
🗣️ Sei am Samstag dabei: Wir treffen uns um 13.30 Uhr bei der S-Bahn-Station Belvedere (Ausgang Lift)
Attac stellt die grundsätzliche Frage: „Warum zum Teufel liefern wir unsere Energie, unsere Daseinsvorsorge, solch riskanten Mechanismen wie spekulationsgetriebenen Finanzmärkten aus?“
Solange genügend und günstige Energie verfügbar ist, macht ein freier Markt wenig Probleme. In Krisenzeiten ist ein liberalisierter Energiemarkt jedoch nicht ‚gesellschaftsfähig‘. Er bringt den Wenigen eklatante Profite und bittet die Vielen zur Kasse. Das heißt nicht nur, dass man halt ein bisschen mehr für Energie bezahlt, sondern kann für viele ‚Geringverdienende‘ massive Probleme schaffen, bis hin zur existentiellen Bedrohung.
Aktuell haben Krieg und Klima für die fossile Energiewirtschaft eine veritable Krise verursacht. Attac analysiert die Situation und bringt Lösungsvorschläge: „Private und öffentliche Energieversorger sollten in gemeinnützige Gesellschaftsformen überführt werden, deren Hauptziel die Versorgung der Bevölkerung ist. Wichtig ist dabei auch die Förderung von dezentralen, erneuerbaren Energieproduzentinnen wie Bürgerinnenkraftwerke, kommunalen Energiegenossenschaften und Stadtwerken.“
Informationen und Lösungsvorschläge zur aktuellen Energiewirtschaftskrise inkl. weiterführender links und einer Diskussion auf standard.at mit Lisa Mittendrein (attac) findest du im aktuellen Attac-Newsletter.
Die Petition für die Umsetzung der 93 vom Klimarat erarbeiteten Empfehlungen, um bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen, kannst du hier unterschreiben.
Der neue Bericht des Club of Rome fordert fünf Kehrtwenden
1972: „Die Grenzen des Wachstums“, der Bericht des Club of Rome, worin eigentlich alles schon vorgezeichnet war. Kaum jemand wollte es sehen, noch weniger etwas tun. Nach 50 Jahren: „Earth for All“, wieder ein Bericht des Club of Rome. Viele sollen es sehen, viele müssen etwas tun.
Zwei Szenarien. „Too Little Too Late“ (Zu wenig zu spät) und „Giant Leap“ (Riesensprung). Ersteres – wir machen weiter wie bisher und landen letztendlich in der klimatischen, wirtschaftlichen, sozialen und menschlichen Katastrophe, erschweren bis verunmöglichen Leben in vielen Regionen oder gar der ganzen Erde auf lange Zeit.
Zweiteres – der Riesensprung. Noch in diesem Jahrzehnt eine Kehrtwende in fünf Bereichen: Verringerung der sozialen Ungleichheit, Überwindung der Armut, Ökologisierung der Nahrungsmittelproduktion, Gleichstellung der Frauen, Umstellung auf erneuerbare Energie.
Möglichkeiten zum Mitmachen und Informieren gibt es hier:
„Earth4All“ – Initiative „Earth4All builds on the legacies of The Limits to Growth and the Planetary Boundaries frameworks. Science is at the heart of our work. We rethink capitalism and move beyond GDP for a safe, secure and prosperous future in the Anthropocene.“
Seniors For Future Austria – Zoom-Meeting: 08. September 2022, 19.00 Uhr Falls du noch nicht angemeldet bist und teilnehmen möchtest, schick uns eine kurze Mail über Kontakt
Ö1 ist mit der Initiative „Reparatur der Zukunft“ seit 2020 auf der Suche nach Projekten und Ideen, die an Lösungen für die Gesellschaft von morgen arbeiten. Heuer wurden mit Unterstützung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) Ideen zu Klimainnovationen in Europa gesucht. Die Projekte sind unter https://oe1.orf.at/zukunft abrufbar.
Seniors For Future Austria – Zoom Meeting: Donnerstag 8. September 2022, 19.00 Falls du noch nicht angemeldet bist und teilnehmen möchtest, schick uns eine kurze Mail über Kontakt
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