Von der Forschung zum Aktivismus

Die nächsten
8 Jahre
sind entscheidend


Am 4. April 2022 wurde der 3. Teilbericht des Weltklimarats IPCC veröffentlicht. Die Erkenntnisse waren so alarmierend und wurden gleichzeitig so wenig beachtet, dass sich Wissenschaftler, die an der Erstellung des Berichts beteiligt waren, genötigt sahen, durch einen der Wissenschaft ansonsten fremden Aktivismus darauf aufmerksam zu machen. Viele von ihnen haben sich mit ihren Händen an die Eingänge von Regierungs- und Firmengebäuden geklebt, um die Verantwortlichen wachzurütteln.

Das Fazit des Berichts ist eindeutig: Mit den global bestehenden Maßnahmen kann das 1.5 Grad Ziel nicht erreicht werden. Wir müssen die Klimamaßnahmen massiv verstärken, wenn wir den nachkommenden Generationen nicht nur verbrannte Erde hinterlassen wollen. Dazu müssen wir erstens hinschauen und zweitens handeln. Die nächsten acht Jahre sind entscheidend.

„Jetzt müssen wir nur noch die Schallmauer der Ignoranz durchbrechen“ schreibt Katharina Kropshofer auf falter.at/maily und gibt ihrer Empörung darüber Ausdruck, wie wenig Aufmerksamkeit dem letzten IPCC Bericht in der Öffentlichkeit geschenkt wurde. Vielleicht verstehbar angesichts der aktuellen politischen Lage, doch wie sie richtig anmerkt: „Die Klimakrise orientiert sich nicht an Medienlogik, nimmt keine Rücksicht darauf, welche Kriegsverbrechen zeitgleich mit Rekordtemperaturen in den Polarregionen geschehen.“ (ebd.)

Katharina Kropshofer: Verzweifelte Wissenschaft.

Die im Artikel erwähnte To-Do-Liste zur Rettung des Planeten findest du auch hier.

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