Lobau wird geräumt

Aktivist:innen bitten um Unterstützung

Foto: LobauBleibt

Die Besetzung der Lobau wird gerade von der Polizei geräumt. Die Aktivist:innen bitten um Unterstützung. Kundgebung bei der U2 Station Hausfeldstraße. Aussendung von LobauBleibt: „Die Kundgebung in der Wüste ist mittlerweile in vollen Gange und unglaublich viele Menschen zeigen sich solidarisch mit den Besetzer*innen. Die Stimmung ist gut, wir freuen uns auf dich!“ (12.24)

Infos dazu und zur heutigen Spontandemo um 18.00 Uhr in der Löwelstraße findest du rechts in der Sidebar.

Räumung live aufgenommen von WienTV.org

LobauBleibt-Zeitung

Große Verteilaktion der LobauBleibt-Zeitung in allen Wiener Bezirken


Wie die Gratiszeitung ‚Heute‘ berichtet, werden ab Donnerstag 100.000 Exemplare der Zeitung LobauBleibt von unzähligen Freiwilligen in allen Wiener Gemeindebezirken verteilt. Die Aktivist:innen wollen damit der Propaganda der Stadt Wien, in der die Stadtstraße als unumgänglich dargestellt wird, etwas entgegensetzen. Mit Berichten über die Bewegung, den Verlauf der Besetzung und Experten-Interviews werden der Straßenbau-Propaganda korrigierende Fakten gegenübergestellt.

Die Stadt wäre gut beraten, die Zeitung zu lesen und einen zeitgemäßen Blick auf veraltete Projekte zu werfen. Schließlich geht es um unser aller Wohl. Umdenken und Neudenken wäre angesagt.

Ein Bericht des Momentum Instituts (Think Tank der Vielen) entlarvt die Behauptung, die Straßenbahnlinie 25 könne erst dann bis zur U2-Station Aspern Nord verlängert werden, wenn die Stadtstraße fertiggestellt ist, als absurd und nicht nachvollziehbar. Das Argument sei sachlich nicht zu begründen und wohl eher eine politische Entscheidung, für den Bau der Stadtstraße.

Zur akuten Wasserproblematik der Lobau berichtet der Standard: Wiener Lobau: Die Au trocknet aus.

Vergebene Chance

Gespräche mit Stadtregierung ohne Ergebnis


Foto: System Change not Climate Change / LobauBleibt

Die Gespräche der Aktivitst:innen von LobauBleibt mit Stadträtin Ulli Sima blieben leider ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Trotz scheinbar auch bei der Stadtregierung bestehender Zweifel über die „zugrunde liegenden Verkehrsprognosen“, will die Stadt Wien am Bau der Stadtstraße festhalten.

Presseaussendung von System Change not Climate Change: UPDATE: LobauBleibt nach Gesprächen mit Sima „schwer enttäuscht“

Deeskalation ist angesagt

Delegation von LobauBleibt bei Stadträtin Ulli Sima

Foto: System Change not Climat Change / Lobau Bleibt

Eine Delegation der LobauBleibt-Bewegung trifft sich heute zu Gesprächen mit Stadträtin Ulli Sima im Rathaus, obwohl die Kladsdrohungen gegen Aktivitst:innen noch aufrecht sind. Stadträtin Sima bekundete vorab, sie wolle nur über die ‚Beendigung der Besetzung der Baustellen‘ und nicht über ‚Mobilität in der Stadt sprechen‘.

Die Aktivist:innen hoffen darauf, dass Sima dann doch bereit ist, auch über die Verkehrsproblematik in der Donaustadt zu sprechen. Ziel ist in jedem Fall die Entschärfung des Esakaltationskurses der Stadt Wien.

Presseaussendung auf System Change not Climate Change: Lobau Bleibt heute zu Gesprächen bei Sima: „Eskalationskurs der Stadt Wien entschärfen.“

‚Straßen bringen Verkehrsberuhigung‘

Klimaschutz auf
österreichisch.

Foto von Silvere Meya von Pexels

Die Bürgerinitiative Rettet die Lobau berichtet von einem Artikel in ‚Die Presse‘ zum Thema Verkehr und Straßenbau ‚Noch eine Straße? Wie planlos!‘ Es geht darin um die Unvereinbarkeit von Klimaschutz und gleichzeitigem Ausbau von Straßen und Autobahnen.

„Während der CO2-Ausstoß des Verkehrs seit den 1990er-Jahren in der EU um rund 25 Prozent zugelegt hat, ist er in Österreich um 60 Prozent gestiegen. Wenig überraschend korrelieren diese Zahlen mit jenen im Straßenbau: So ist unser Autobahn- und Schnellstraßennetz eines der dichtesten Europas, seit 1995 von 1800 auf heute 2260 Kilometer gewachsen.“

Hier geht’s zum Bericht.

Protest vor dem Wiener Rathaus

Übergabe von
20.000 Unterschriften


Am 14. Jänner fand eine laute und hoffnungsfrohe Kundgebung anlässlich der Übergabe von 20.000 Unterschriften gegen die Einschüchterungsklagen der Stadt Wien gegen Klimaaktivist:innen, Jugendliche, Wissenschaftler:innen und NGOs statt.

Die Reden der jungen Aktivist:innen waren voller Mut und Durchhaltekraft. Wir werden sie weiter unterstützen, um in Wien, in Österreich, in Europa und weltweit eine neue Klima- und Wirtschaftspolitik durchzusetzen, die ein Überleben der Menschheit und vor allem der jüngeren Generationen ermöglicht.

Seniors for Future hatten ihren ersten „Fernsehauftritt“: https://www.atv.at/tv/atv-aktuell/staffel-2022/atv-aktuell-6612962/atv-aktuell-vom-14012022 , ab Minute 5:08.

Hört ihr Leute, lasst euch sagen …

… der Klimarat der Bürgerinnen und Bürger hat begonnen!

Foto von Markus Spiske von Pexels

„ Wenn es uns nicht gelingt, die Bürgerinnen und Bürger an Bord zu holen, können wir auch die Klimakrise nicht meistern“, so der Bürgermeister von Tulln, Peter Eisenschenk, auf der Pressekonferenz von Ministerin Leonore Gewessler zum Auftakt des Klimarates der Bürgerinnen und Bürger.

Damit dieser Prozess gelingt, die Ergebnisse gehört und von der Politik umgesetzt werden, braucht es die Zivilgesellschaft, eine breite Öffentlichkeit und somit intensive Öffentlichkeitsarbeit. Die Medien sind gefragt. Am Tag der Pressekonferenz gab es zahlreiche Pressemeldungen. Neben Artikel in Die Presse oder Wiener Zeitung findet ihr weitere Pressemeldungen in unserem Medienspiegel.

Hier findet sich die offizielle Informationsseite des Klimaministeriums zum Klimarat.

Ein Projekt des Klimavolksbegehrens hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Klimarat zu begleiten und darüber zu informieren. Wissenswertes dazu findest du hier.

Pressekonferenz zum Beginn des Klimarates

Bundesministerin Gewessler hat heute in der Pressekonferenz den Beginn des Klimarates am kommenden Wochenende verkündet. Neben der Ministerin und Katharina Rogenhofer vom Klimavolksbegehren auf dem Podium: Georg Kaser (Co-leiter des wissenschaftlichen Beirates des Klimarats), Peter Eisenschenk (Bürgermeister von Tulln) und Rainer Handlfinger (Bürgermeister von Ober-Grafendorf).

Die Aufzeichnung der Pressekonferenz finden Sie hier (Facebook Seite von Leonore Gewessler, Beginn ab Minute 2.10)

Presseaussendung von LobauBleibt

LobauBleibt fordert Ende der verbalen Brandstiftung

Foto: System Change not Climate Change

In einer Presseaussendung fordert LobauBleibt das aktuelle Vorgehen der SPÖ gegen den zivilgesellschaftlichen Protest zu beenden. Bürgermeister Ludwig sollte endlich klar und eindeutig gegen die Gewalt gegenüber Klima-Aktivitst:innen Stellung beziehen. Solange die offizielle SPÖ dazu schweigt, riskiert sie, einer gefährlichen Hetze gegen legitimen zivilgesellschaftlichen Protest Vorschub zu leisten.

Die Presseaussendung lesen Sie hier.

Mehr Straßen – mehr Stau

Zusätzliche Straßen lösen keine Verkehrsprobleme


Der Artikel und die Studie sind zwar eineinhalb Jahre alt, die Ergebnisse haben aber wohl nichts an Aktualität verloren. Und man kann davon ausgehen, dass sie nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf Österreich übertragbar sind.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass ein Mehr an Straßen und Fahrspuren keine Verkehrsprobleme löst: „Die breitere Straße produziert also eine verstärkte Nachfrage – und führt dazu, dass Menschen häufiger das Auto nutzen als vorher und so einen neuen, größeren Stau produzieren. So stieg gleichzeitig auch die Anzahl der pro Person gefahrenen Meilen in den untersuchten Ballungsräumen von 21 auf 25 pro Tag.“ (Der Spiegel, Mobilität, 13.3.2020)

So wie in der Coronakrise sei der Wiener Stadtregierung auch in der Lobaukrise empfohlen, sich an wissenschaftlichen Untersuchungen und Arbeiten zu orientieren, um zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen.

Hier geht’s zum Artikel.

Gefunden in einem Posting von System Change not Climate Change auf facebook.