‚Straßen bringen Verkehrsberuhigung‘

Klimaschutz auf
österreichisch.

Foto von Silvere Meya von Pexels

Die Bürgerinitiative Rettet die Lobau berichtet von einem Artikel in ‚Die Presse‘ zum Thema Verkehr und Straßenbau ‚Noch eine Straße? Wie planlos!‘ Es geht darin um die Unvereinbarkeit von Klimaschutz und gleichzeitigem Ausbau von Straßen und Autobahnen.

„Während der CO2-Ausstoß des Verkehrs seit den 1990er-Jahren in der EU um rund 25 Prozent zugelegt hat, ist er in Österreich um 60 Prozent gestiegen. Wenig überraschend korrelieren diese Zahlen mit jenen im Straßenbau: So ist unser Autobahn- und Schnellstraßennetz eines der dichtesten Europas, seit 1995 von 1800 auf heute 2260 Kilometer gewachsen.“

Hier geht’s zum Bericht.

Protest vor dem Wiener Rathaus

Übergabe von
20.000 Unterschriften


Am 14. Jänner fand eine laute und hoffnungsfrohe Kundgebung anlässlich der Übergabe von 20.000 Unterschriften gegen die Einschüchterungsklagen der Stadt Wien gegen Klimaaktivist:innen, Jugendliche, Wissenschaftler:innen und NGOs statt.

Die Reden der jungen Aktivist:innen waren voller Mut und Durchhaltekraft. Wir werden sie weiter unterstützen, um in Wien, in Österreich, in Europa und weltweit eine neue Klima- und Wirtschaftspolitik durchzusetzen, die ein Überleben der Menschheit und vor allem der jüngeren Generationen ermöglicht.

Seniors for Future hatten ihren ersten „Fernsehauftritt“: https://www.atv.at/tv/atv-aktuell/staffel-2022/atv-aktuell-6612962/atv-aktuell-vom-14012022 , ab Minute 5:08.

Hört ihr Leute, lasst euch sagen …

… der Klimarat der Bürgerinnen und Bürger hat begonnen!

Foto von Markus Spiske von Pexels

„ Wenn es uns nicht gelingt, die Bürgerinnen und Bürger an Bord zu holen, können wir auch die Klimakrise nicht meistern“, so der Bürgermeister von Tulln, Peter Eisenschenk, auf der Pressekonferenz von Ministerin Leonore Gewessler zum Auftakt des Klimarates der Bürgerinnen und Bürger.

Damit dieser Prozess gelingt, die Ergebnisse gehört und von der Politik umgesetzt werden, braucht es die Zivilgesellschaft, eine breite Öffentlichkeit und somit intensive Öffentlichkeitsarbeit. Die Medien sind gefragt. Am Tag der Pressekonferenz gab es zahlreiche Pressemeldungen. Neben Artikel in Die Presse oder Wiener Zeitung findet ihr weitere Pressemeldungen in unserem Medienspiegel.

Hier findet sich die offizielle Informationsseite des Klimaministeriums zum Klimarat.

Ein Projekt des Klimavolksbegehrens hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Klimarat zu begleiten und darüber zu informieren. Wissenswertes dazu findest du hier.

Pressekonferenz zum Beginn des Klimarates

Bundesministerin Gewessler hat heute in der Pressekonferenz den Beginn des Klimarates am kommenden Wochenende verkündet. Neben der Ministerin und Katharina Rogenhofer vom Klimavolksbegehren auf dem Podium: Georg Kaser (Co-leiter des wissenschaftlichen Beirates des Klimarats), Peter Eisenschenk (Bürgermeister von Tulln) und Rainer Handlfinger (Bürgermeister von Ober-Grafendorf).

Die Aufzeichnung der Pressekonferenz finden Sie hier (Facebook Seite von Leonore Gewessler, Beginn ab Minute 2.10)

Presseaussendung von LobauBleibt

LobauBleibt fordert Ende der verbalen Brandstiftung

Foto: System Change not Climate Change

In einer Presseaussendung fordert LobauBleibt das aktuelle Vorgehen der SPÖ gegen den zivilgesellschaftlichen Protest zu beenden. Bürgermeister Ludwig sollte endlich klar und eindeutig gegen die Gewalt gegenüber Klima-Aktivitst:innen Stellung beziehen. Solange die offizielle SPÖ dazu schweigt, riskiert sie, einer gefährlichen Hetze gegen legitimen zivilgesellschaftlichen Protest Vorschub zu leisten.

Die Presseaussendung lesen Sie hier.

Mehr Straßen – mehr Stau

Zusätzliche Straßen lösen keine Verkehrsprobleme


Der Artikel und die Studie sind zwar eineinhalb Jahre alt, die Ergebnisse haben aber wohl nichts an Aktualität verloren. Und man kann davon ausgehen, dass sie nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf Österreich übertragbar sind.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass ein Mehr an Straßen und Fahrspuren keine Verkehrsprobleme löst: „Die breitere Straße produziert also eine verstärkte Nachfrage – und führt dazu, dass Menschen häufiger das Auto nutzen als vorher und so einen neuen, größeren Stau produzieren. So stieg gleichzeitig auch die Anzahl der pro Person gefahrenen Meilen in den untersuchten Ballungsräumen von 21 auf 25 pro Tag.“ (Der Spiegel, Mobilität, 13.3.2020)

So wie in der Coronakrise sei der Wiener Stadtregierung auch in der Lobaukrise empfohlen, sich an wissenschaftlichen Untersuchungen und Arbeiten zu orientieren, um zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen.

Hier geht’s zum Artikel.

Gefunden in einem Posting von System Change not Climate Change auf facebook.

Kein rechtsfreier Raum!

Offener Brief
an Bürgermeister Michael Ludwig

(bitte weiterleiten und verbreiten)

Foto von lobaubleibt.at

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

danke, dass Sie auf unseren Wunsch nach Deeskalation eingegangen sind!

Auch wir sind schärfstens gegen den rechtsfreien Raum, der durch die Einschüchterungsklagen (ein Novum in unserem Rechtsstaat) gegen Minderjährige, Expert:innen, Wissenschaftler:innen und NGOs aufgemacht wurde. So rechtsfrei, dass engagierte Menschen mit Millionenklagen verängstigt und mundtot gemacht werden sollten, wollen wir unseren Raum auch nicht haben.

Es liegt an Ihnen, diese SLAPP-Klagen (die in Ländern mit eingeschränktem rechtsstaatlichem System durchaus gebräuchlich sind) zurückzunehmen und damit auch gegen die Gewalttaten (siehe Brandanschläge gegen friedliche Klimaaktivist:innen) ein Zeichen zu setzen.

Stoppen Sie die Eskalation jetzt und treten Sie für eine zukunftsorientierte und integrative Stadtpolitik ein!

Mit freundlichen Grüßen
Seniors for Future Wien

Helga Kromb-Kolb

Die unterschätzte
Klimakatastrophe

Gesellschaftspolitischer Stammtisch vom 5.10.2021


„Es ist zweifellos so, dass die österreichische Klimapolitik einfach weit hinter dem zurückfällt, was eigentlich notwendig wäre.“ (H.Kromb-Kolb)

Helga Krom-Kolb gibt in einem knapp einstündigem Vortrag einen Überblick sowie eine klare und in gewohnter Weise scharfe Analyse zum aktuellen Stand der Klimakrise, global und im Speziellen mit Blick auf Österreich. Auch wenn sie Fakten präsentiert, die wenig Anlass zur Hoffnung geben, bleibt sie wie stets optimistisch. Wenn wir jetzt ausreichende Maßnahmen setzen, könnten wir die Folgen der Klimakrise zumindest einschränken und begrenzen. Allerdings: Es besteht akuter Handlungsbedarf.

Warum ist im Alpenraum der Temperaturanstieg doppelt so hoch wie im globalen Durchschnitt, warum geht die Glattwalpopulation nach einer kurzen Erholungsphase schon wieder zurück, was eine Ressourcen-Währung bringen könnte, … Antworten darauf und zu vielen anderen Fragen finden Sie im Vortrag und in der anschließenden Diskusion.

Der ideale Jahreseinstieg: Helga Kromb-Kolb ‚Die unterschätzte Klimakatastrophe


Leonore Gewessler im Kurier Politik Talk

Im Kurier Politik Talk blickt Ministerin Leonore Gewessler auf ein erfolgreiches 2021 zurück, nimmt zu aktuellen Themen Stellung und wirft einen Blick in die Zukunft, die uns noch einige Herausforderungen bringen wird, wenn wir die ambitionierten Klimaziele erreichen wollen.

Zu hören ist der Talk hier. (19min)

Hier ein sehr ausführlicher Artikel zum manchmal weniger beachteten, jedoch aktuellen Thema klimabedingter Migration, herausgegeben von medico international, Amnesty International, Oxfam u.a. : ‚Auf der Flucht vor dem Klima‘

Außerdem gibt es zwei neue Zeitungs-Artikel im Medienspiegel

Wir wünschen euch allen einen guten Jahreswechsel